Beiträge von Puls130

    Was soll geschehen wenn er Vulkanisierungskleber und einen Reifenreparaturgummi in die Stelle einarbeitet? Garantiert nichts. Er kann maximal die kleine Schadstelle damit verschließen und damit dafür sorgen das sich die Öffnung im Gummi sich verkleinert bis fast gänzlich egalisiert wird. Eine echte Not dies zu machen sehen ich nicht.


    Der neue Dunlop-Reifen hat eine Profiltiefe von wieviel? Garantiert mehr als die durch das Ereignis eingetretene Vertiefung. Er schrieb von 3-4 mm Eindringtiefe des Stein(chen). Die Gummidicke ist auf jeden Fall etwas größer als die Eindringtiefe. Kann mir nicht vorstellen das die Karkasse einen Schaden genommen hat. Wenn so etwas von einem Stein(chen) eintreten würde, müssten wir uns echt Gedanken machen. Wer hier skeptisch ist, dem empfehle ich keine Bordsteine, keine Schlaglöcher oder sonstiges zu überfahren, ohne möglichst direkt danach den/die Reifen schnellstens auszutauschen.


    Bei Auto's kennen wir Reifenplatzer, bei Moped's habe ich davon noch nie gehört. Viele Autofahrer "vergewaltigen" ihre Autoreifen mit Bordsteinklettereien etc. Bei dem Gewicht und Schiebedruck eines PKW nimmt die Karkasse dann tatsächlich mal von außen unsichtbare Schäden, die wiederum dann, je nach Schwere der Schädigung(en) zu einem späteren "Platzer" führen können. Aber wer von uns macht solche Aktionen mit dem Moped? Oberflächliche Schäden durch Einwirkung von überfahrenen Steinen verursachen, wie beim Reifen des TE unschöne oberflächliche Macken. Mehr aber kaum. Wie schon von mir geschrieben, die "Einschnitte" des Reifenprofils sind deutlich tiefer. Und auch dort gibts keinerlei Sicherungsmaßnahmen für die Profilkanten und -tiefbetten. Weshalb ist das dort kein Problem? Da es flexibler und einigermaßen abriebfester Gummi ist, der nicht einfach so wegfliegen kann?


    Ich würde diesen Reifen ohne Angstzustände normal abfahren. Zwischendurch kann man ja immer mal darauf schauen (Gelegenheiten gibts vor, während und nach einer Tour genug dazu). Und irgendwann, so wie Stopelhopser schon schrieb, wird die Stelle gar durch den normalen Verschleiß verschwunden sein. Je nach Fahrstil früher oder später. Die Extremen unter uns arbeiten solche Unschönheiten innerhalb von 2 Tsd. oder gar weniger auf. Auch solche eher härteren Beanspruchungen können die Reifen ab, ohne "um die Ohren zu fliegen".

    Nur so mal ein Gedanke. Der Reifen ist weiterhin luftdicht und verliert keine Luft. Es handelt sich um eine profiierten Reifen, auch dort brechen die Ränder des Profils nicht weg und man darf über Steine etc. fahren, obwohl diese in die Profilvertiefung treffen könnten.


    Die Beschädigung, wenn man das man so nennen sollte, erscheint mir eher als optische Mangel. Ich würde den Reifen vermutlich nicht austauschen, würde aber die Entwicklung an dieser Stelle besonders im Auge behalten.


    Vielleicht könnte man in Eigenarbeit, unter Zuhilfenahme des Materials eines Reifenflickzeug (diese Set's mit Gummistreifen um Reifendurchstiche als Notfalllösung zu verschließen) ein Gummistück in die beschädigte Stelle mit Vulkanisierungskleber einarbeiten. Einigermaßen bündig abgeschnitten wird sich der Rest beim Fahren selbst "abradieren". Wird aber in diesem oberflächlichen Schaden keinen großen Unterschied machen. Gummi ist Gummi und der des Reifens wird sich kaum einfach so in alle Richtungen auflösen, sofern die Karkasse keinen Schaden erlitten hat.


    Etwas anderes wäre bei mir die Betrachtung, wenn eine Beschädigung an der Reifenflanke vorliegen würde. Da hätte ich ein ungute Gefühl und würde den Reifen nicht weiter fahren.

    Hallo Rasti79, zu Deiner Frage kann ich Dir nur empfehlen meine Verfahrensweise mal auszuprobieren (siehe meinen Post direkt über dem Deinigen). Normales Wachs für Lack hat auch eine gewisse reinigende Wirkung. Und ich meine keine Politur die den Lack leicht anlöst, sondern wirklich ein Wachs, das für diesen Verwendungszweck am besten flüssig sein sollte.

    Das man zuvor (wie man's auch vom Auto praktiziert) zuvor einen Waschvorgang mit Wasser u. ggf. Reinigungsmittel wie Autoshampoo vollzieht, um soviele Fremdkörper (Staub, leichte sonstige liecht ablösbare Schmutzanhaftungen) zu entfernen, versteht sich wohl von selbst.

    Beim Reinigen mit dem (Flüssig-)Wachs am einfachsten Wachs auf einen weichen Lappen geben und damit die Felgenflächen unter sanftem Druck reinigen. Wie gut das funktioniert kannst Du am Lappen "ablesen" ;). Die danach vorhandenen Wachsreste nach Trocknung schnell noch mit einem sauberen, weichen Lappen auspolieren - und schon hast Du für die nächste Reinigung eine Schutzschicht, die diese bereits wieder erleichtert und den Aufwand reduziert. Irgendwelcher Schmutz haftet den auch nicht mehr so sehr an, spülen sich dann auch gar zum Teil bei Wassereinfluss (auch Regen) wieder von selbst ab.


    Verwendung von agressiven oder eher ungeeigneten Reinigern (aus auch Umweltaspekten gesehen) ist nach meiner Erfahrung unnötig. So Mittelchen wie WD40-Sprühöl, Diesel oder Petroleum sind eigentlich nicht für Lackflächen vorgesehen. Zudem erzeugen diese keine nachwirkende Schutzwirkung. Und leichter geht die Reinigung damit auch nicht.

    Du nimmst WAAAAAAAS ^^. Nee, denke man sollte schon Mittelchen nehmen die für KFZ komponiert wurden. Bisher habe ich nur mehr oder weniger "Katzenwäsche" dem Moped zukommen lassen. Schlammlöcher habe ich aber bisher auch ausgelassen ;). Bin halt leicht putzfaul was die Mopete angeht :/. Lackflächen und Felgen danach mit Lackwachs (was ich für meinen Bürgerkäfig sowieso habe) behandeln, was richtig schnell geht (sind ja nicht große Flächen - und gut ist's.


    Felgenreinigung via Wachs für den Autolack funktioniert (zumindest mit meinem flüssigen, milchigen Produkt) sehr easy. Die danach vorhandene Wachsschicht sorgt bei der nachfolgenden Reinigung zusätzlich für leichte Schmutzentfernung (funktioniert auch bei Kettenfett sehr schnell und unproblematisch).

    Bei Turbomotoren bezog ich mich ausdrücklich auf solche in der "Büchse" verbaut (daher auch bei meinem vorigen Post dieser Klammerzusatz). Bei einem Moped hatte und möchte ich einen turbogeladenen Motor eher nicht haben.


    Klar, das Klacken beim Einlegen des ersten Ganges tut mir emotial gesehen auch weh. Deshalb habe auch ich das des öfteren schon so praktiziert das ich vor dem Startvorgang den ersten Gang eingelegt und mit gezogener Kupplung gestartet habe. Problem bezüglich deshalb schlechterem Startvorgang hatte ich dabei noch nicht. Wenn die Batterie das nicht mehr leisten kann ist sie sowieso langsam austauschreif.

    Zudem - mal wieder der Bezug auf die Büchsen - dort war es früher schon so das man bei Start die Kupplung betätigen sollte, damit weniger Massen in Schwung gebracht werden müssen. Bei den modernen Büchsen ist es wohl gar überwiegend so das ein Startvorgang nicht mehr ohne betätigte Kupplung möglich ist. Bei meiner Büchse keine Chance den Motor ohne getretene Kupplung zu starten. Glaube auch nicht das dies dort mit dem möglichen Zenario zu begründen ist, dass die Büchse bei nicht betätigter Kupplung und eingelegtem Gang einen "Satz" machen könnte. Das dies auch anders mit einer Sicherheitsschaltung zu bewerkstelligen ist, zeigen uns alle Moped's, die bei eingelegtem Gang nicht auf die Betätigung des Starterknopfes reagieren.

    Insoweit gehe ich auch mal davon aus das die Startbelastung beim Moped mit gezogener Kupplung gar kleiner sein sollte als ohne deren Betätigung und daher die Kupplungsbetätigung durchaus ihren Sinn macht. Sollte die Kupplung tatsächlich mal etwas kleben, wird sich das beim Startvorgang normalerweise dann sehr schnell lösen. :)

    Motor anwerfen, darauf setzen und losfahren. Warmlaufenlassen, auch nur sehr kurze Zeit, ist in meinen Augen nicht wirklich sinnig. Schließlich muss sich nicht nur der Motor und Motoröl erwärmen, sondern auch alle weiteren beweglichen Bauteile im Antrieb, wie insbesondere das Getriebe. Das habe ich schon immer so gehändelt und noch nie mit einem Motor Probleme dadurch erzeugt. Waren auch schon Turbomotoren (ja, aber nur bei den Büchsen) dabei. Dort ist der einzige Unterschied nur das man die Motoren und Rest nicht nur mit Verstand warmfahren, sondern auch bei längerer stärkerer Belastung vor dem Abstellen wieder "kaltfahren", will heißen in ein normales Temperaturfenster bringen sollte. Gilt hauptsächlich für den Turbolader, der ansonsten nach Abstellen einen Hitzestau erleiden würde (auch wenn heute da schon lange Wasserkühlung und elektrische Kühlpumpen integriert sind, die auch nach dem Abstellen immer noch für eine gewisse Kühlleistung sorgen).


    Was die Drehzahlen angeht, kalten Motor jagt man mit etwas Verstand einfach nicht. Ein wenig Fingerspitzengefühl, in der Warmlaufphase frühzeitiger Hochschalten und schon passt's für unsere Brot- und Butter-Motoren. Sind ja keine Dragstermotoren.

    Bei einem Vergleich mit der "Konkurrenz" muss man auch mal immer einen Blick auf deren Gesamtgewicht vollgetankt werfen. In der Regel sind diese Moped's meist nicht unwesentlich schwerer als unsere MT's und daher wundert es mich dann auch nicht das deren Zuladung dann auch höher ausfällt.

    Wie die Hersteller den Wert für die Zuladung ermitteln ist mir bisher auch noch verborgen geblieben. Hatte mal den Versuch gemacht zu recherchieren ob es da irgendwelche Berechnungsvorgabe gibt, bin jedoch leider im Ergebnis nicht fündig geworden.


    30 KG Gepäck zusammen zu bekommen, für mich die leichteste Übung. Meine 46-Liter-Koffer wiegen leer schon gute 6 KG. Gefüllt bin ich dann schnell je Koffer auf 13-14 KG Bruttogewicht (warum sollte ich mit halbleeren Koffern herum fahren). Dann noch den 20-Liter Tankrucksack mit dem üblichen Krimskrams gefüllt (von Karten bis Kamera) und voila schon wieder +/- 10 KG dazu. Sollte auch mal noch ein Zelt mitgenommen werden, darf der "kleine Ortlieb" auch noch mit und der bringt dann "vollstopft" dann auch noch ein paar weitere KG dazu.


    Eine Sozia hunderte oder gar tausende Kilometer auf einer Urlaubsreise auf dem Moped mit mir zu schleppen? Tztztz, ich denke ich bin ja eigentlich ganz nett, aber das geht zu weit 8). Und ich werde doch nicht wegen einer Sozia einen bußgeldbewehrten Verstoß riskieren :D. My hobby, my rules......

    Geht alles noch günstiger ;)


    nicht lange gesucht und fündig geworden


    https://www.amazon.de/AUPROTEC…&s=automotive&sr=1-6&th=1


    Drei Sicherungen, für den Fall das man mehrere "Versuche" starten möchte :happy-cheerleaderkid:. Einzelne Sicherungen sind einfach überproportional zu teuer :).


    Schätze das es noch günstigere Angebote (in dieser Mengengröße) gibt. Die Werkstattpreise sind auf jeden Fall mal richtig schöne Mondpreise. Da müsste ich glatt meinen :) mal fragen ob die Anschlüsse vergoldet wären.

    Ich habe mal in einem anderen Forum einen Beitrag gelesen, in dem jemand, war wohl irgendein Möbelfuss oder -puffer, als Anschlagbegrenzung und -schutz montiert hat. Für eine Mopednutzung im öffentlichen Straßenverkehr würde ich eine zusätzliche Anschlagbegrenzung selbst wohl nicht anbauen. Den Lenkeinschlag zusätzlich zu begrenzen halte ich für suboptional. Bei Deinen abgebildeten Lenkanschlagbegrenzern stellt sich für mich zudem die Frage wo diese im Fall des Falles dann anschlagen und damit schützen sollen.