Beiträge von Puls130

    Du wirst wohl etwas kräftiger als ich, vor allem in den unteren Gängen, am "Kabel" ziehen :). Ich kenne eine Kurvenstrecke in der der Teer scheinbar richtig Reibwertsprünge macht (so mir auch von Anderen bestätigt worden). Da hat meine Traktionskontrolle in drei aufeinanderfolgenden Kurven beim mal ausnahmsweise richtig am "Kabel" ziehen wie wild in Stufe 2 "geflackert". Drei Kurven auch nur hintereinander, da ich der Kontrollleuchte in den ersten beiden Kurven überhaupt nicht glauben wollte. Regeleingriff war trotzdem nicht wirklich zu spüren, will heißen, keine Leistungsrücknahme oder ähnliches. Da war ich dann wohl vermutlich immer noch zu zahm am Werke. Muss ich mir auch nicht unbedingt mutwillig geben oder noch schlimmer, eigene Testreihen vollziehen um so etwas zu provozieren.


    Edit: Gerad gelesen, Dein Modus ist ja immer A. Darin liegt wohl auch dann eher der Grund für die harscheren Regeleingriffe.

    Der CP3 lässt sich echt genügsam bewegen, ohne dabei schleichen zu müssen. Mein Schnitt liegt bisher all over bei 4,35 L/100 km bei der Tracer. Wird aber auch definitiv nicht zum Brötchen-holen und nur für längere Touren benutzt. Höchsten Verbrauchswert hatte ich bei der ersten Tankfüllung in der Einfahrphase mit etwas über 4,8 L/100 km.


    Für mich ein Novum das Yamaha den Verbrauch für 100 km mit 5,3 L. (2017er Tracer) angegeben hat. Den zu unterbieten ist wirklich keine Kunst.

    A-Modus ist mir persönlich zu unentspannt und passt nicht so recht zu meinem Fahrstil. Die Lastwechsel-Reaktionen sind mir nicht smooth genug.


    B-Modus nutze ich auch recht wenig, wobei ich am ersten Tag dieser Saison versehentlich den ganzen Tag im B-Modus unterwegs war und es erst hinterher registriert habe :eusa-think:. Bei Regen jedoch definitiv das Mittel der Wahl.


    Grundsätzlich, Mittel der Wahl ist bei mir eigentlich immer der STD-Modus, da kein Leistungsverzicht und ich damit eigentlich ganz entspannt fahren kann. Damit habe ich dann wenigstens bei meinen "Faulmodus"-Überholvorgängen die Chance nicht unbedingt zurückschalten zu müssen und trotzdem noch zügig voran zu kommen. Da ist mir der B-Modus dann doch etwas zu träge im Ansprechverhalten, auch wenn ich eher keine unkalkulierbaren Aktionen mache.


    Unterm Strich bzw. meiner Meinung nach, ist jeder Modus aber reine Gewohnheitssache und stellt einen, sofern man nicht digital den Gasgriff betätigt, vor keine unlösbaren Probleme. Aber jeder von uns hat da seine eigenen Empfindungen bei der Wahl des Fahrmodi und sollte sich da nur auf seine eigenes Gefühl verlassen und sich da nicht beirren lassen.


    Ergänzend noch soviel - Traktionskontrolle habe ich permanent auf Stufe 2 eingestellt, da flackert aber bei mir trotzdem eher höchstens ausnahmsweise mal die Kontrollleuchte. Wenn überhaupt, dann eher auch nur wenn ich mal ein schlechtes Stück Teer erwische. Früher gab's so etwas ja auch noch nicht und so bin ich auch heute noch nicht so wahnsinnig mich auf dieses Stück Technik verlassen zu wollen. Somit habe ich auch noch keine harschen Regeleingriffe verspüren können. Trotzdem, da dieser "Rettungsschirm" mit an Bord ist, gilt für mich, höchste Stufe rein und gut damit. Aus dem Alter beim Herausbeschleunigen aus Ecken zu sliden bin ich definitiv raus.

    Soweit ich weiß bietet Yamaha keine A2-Option an.


    Außerdem ist ist der Zeitpunkt des Erwerbs der Fahrerlaubnis dafür entscheidend ob überhaupt ein Motorrad mit mehr als 96 PS zur Drosselung verwendet, bzw. dann auch gefahren werden darf. Diese Regelung müsstest Du doch eigentlich im Rahmen Deiner Fahrerlaubnisausbildung auch mal erklärt bekommen haben und wissen was für Dich zutrifft. Stichtag der Änderung lag irgendwo Ende 2016, wenn ich mich recht erinnere. Lässt sich aber bestimmt über Google & Co. recherchieren.

    Wie jetzt, von wegen blaues Blitzlicht? Was soll das nutzen? Zudem, legal ist wohl anders. Kaum zur Nachahmung zu empfehlen.


    Kannst Dich ja nochmals melden wenn die Rennleitung Dich deswegen hochgenommen hat. ;)

    Und was sagst Du, nachdem Du die Zeichnungen verglichen hast? Die Halter für die Blenden sind schon etwas unterschiedlich. Sieht man auch, wenn man die Befestigungspunkte der beiden Blenden miteinander vergleicht.

    Inwieweit die originalen Abgasanlagen voneinander unterscheiden kannst Du im Yamaha-Teilekatalog mal nachsehen:


    https://www.yamaha-motor.eu/de…ntenance/parts-catalogue/


    Ich habe eine funkelnagelneuge originale 2017er RN43-Abgasanlage von der nakten MT09 hier liegen. Wie ich dann feststellen musste, sind die aufgeschweißten Befestigungsbleche für die Endblenden mit denen der 2017er Tracer nicht identisch. Und mit der Blende der nakten MT09 dürfte das sich aufgrund des Hauptständers vermutlich nicht ausgehen. Um das Ganze umgestalten zu können (Tracer Blende anbringen), müsste man Edelstahl schweißen können. Oder aber zusätzliche Befestigungsstreben anbauen (verschraubt oder vernietet).

    Denke mal das sich das bei der 2018 Tracer genauso verhält. Blick in den Teilekatalog und die entsprechenden Abbildungen der Abgasanlagen sollte das aber aufklären.

    Wenn Du die MT-09 bereits gefahren bis, müsstest Du doch bereits eigene Eindrücke gesammelt haben. Letztlich müsstest Du das wohl an der Probefahrt am Objekt Deiner Begierde festmachen. Muss für Dich passen und die Meinung Anderer hilft da nur bedingt.


    Grotten schlecht kann aber wohl kaum zutreffend sein. Mach Dir mal die Mühe hier im Forum über die Suche ein wenig bezüglich Fahrwerk zu lesen. Und wenn Du da liest das Fahrwerkskomponenten aus dem Zubehör verbaut wurden, immer im Hinterkopf behalten das die Ansprüche unerschiedlich sind und das bei den meisten Motorrädern über solche Komponenten noch eine Verbesserung möglich ist.

    Kniewinkel kannst Du Dir hier anschaulich ansehen:


    cycle-ergo.com


    Ich kenne die Z800 auch live vom Fahren und deren Kniewinkel ist mir direkt als unangenehm und zu eng aufgefallen. Auch wenn ich die normale MT-09 noch nie gefahren bin (fahre halt Tracer ;)), laut dem obigen Link ist deren Knie- und auch Hüftwinkel doch schon einiges entspannter als diese bei der Z800. Alleine von den Papierwerten sollte das wirklich schon einiges ausmachen. Auch vom Oberkörper hängt man auf der MT nicht so sehr auf dem Lenker, was die Angelegenheit, zumindest auf längeren Touren, ebenfalls angenehmer macht. Die Fahrposition ist bei der Z800 für mein Empfinden komplett auf Fahrdynamik geschneidert.


    Auch wenn Du nicht explizit danach gefragt hast, die Motoren sind komplett unterschiedlich. Die beiden Vier bzw. drei-Zylinder geben sich halt total verschieden. Mir selbst gefällt die Charakteristik des Drillings deutlich besser. Mehr auf Drehmoment ausgelegt, wobei dieser alles abdecken kann, vom gemütlich Crouisen bis zum "Brennen" durch den gesamten Drehzahlbereich. Der Motor der Z800 ist da vier-Zylinder-typisch eher ein Drehzahlmotor, der sich nicht ganz so entspannt fahren lässt. Dies bestätigen auch die Verbrauchswerte, die Z nimmt sich immer einen zusätzlichen Schluck des Brandbeschleunigers.


    Was den direkten Vergleich bezüglich Fahrwerk etc. angeht, sollte im Netz vermutlich auch von der Moto-Presse was auffindbar sein.

    Gerade heute Nachmittag ist wieder ein Spezialist bei uns durch die Stadt geheizt. Garantiert kilometerweit von mir weg, trotzdem, auch bei geschlossenen Fenstern, waren seine Origien mehrfach minutenlang mehr als deutlich vernehmbar. Zwar nur ein Einzelfall und hier nicht in der Art unbedingt alltäglich, aber geradezu ein negatives Aushängeschild und für die breite Masse der Anwohner ein Meinungsbildungsfall. Da kann man echt nur den Kopf schütteln. Über Streckensperrungen wundere ich mich schon lange nicht mehr. Auch wenn ich es lieber sehen würde das solche Protagonisten gezielt aus dem Verkehr gezogen würden.