Beiträge von Puls130

    Nee, wenn ich mir den Rest (Motor und Proportionen) so anschaue, dass könnte durchaus der Drilling sein. Und die 07er-Tracer ist noch zu frisch und zu gut bei der Kundschaft angekommen, um bereits jetzt schon nochmals verändert zu werden.


    Das mit der Scheibe (Windscreen) ist mir auch direkt in den Kopf gekommen. Sieht für mich eher nach Form folgt Funkton aus.


    So schlecht fände ich die Optik mal nicht. Kommt mir aber so vor als ob ich die Optik der Front schon von anderer Marke kenne. Sieht auch irgendwie böser aus als die Modellreihen 1 und 2.


    Letztlich fällt die Modellpflege wohl eher mal wieder zart aus. Kein Grund euphorisch zu werden und Habenwollen Gefühle bei mir zu erzeugen. Und die durchgesickerten 3-4 Mehr-PS brauche ich letztlich auch nicht mehr wirklich.

    Deiner Beschreibung bezüglich Verhalten am Lenker stimme ich vollkommen zu. Als Beispiel dazu von mir: Bei der Originalbereifung (Dunlop) , die kurvenunwilliger als die jetzt von mir montierten Michelin Road 5 sind, hatte ich ab und an mal Probleme in engen Kurven (rechtwinkliges Abbiegen), dass ich das Gefühl hatte die Fuhre will nicht abbiegen. Lag tatsächlich daran, dass ich mit viel zu viel Gewalt an beiden Lenkerenden den Abbiegevorgang behindert habe. Bei den Road 5 läuft das Moped deutlich besser in enge Radien, was bei mir dann auch automatisch erzeugt das ich das Moped mehr selbst machen lasse und nur noch entspannt einen entsprechenden Lenkimpuls setze.


    Wenn ich mal den A-Modus benutze (eher selten), stelle ich auch mal fest das ich den Lenker zu unentspannt festhalte (bei mir eher weniger der Fall, kommt aber vor). Dann stellt sich bei mir auch sofort das Gefühl ein das dieser Modus zu mir nicht passt. Liegt aber tatsächlich wohl daran das ich den Lenker und insbesondere den Gasgriff dann mit zu viel Gewalt "bediene". Mit lockerer Gashand und leichtem Griff ist der A-Modus aber bei mir ebenfalls problemlos zu händeln. Wobei ich dann aber gefühlt doch grundsätzlich mit dem S-Modus am entspanntesten und leistungsmäßig am besten zurecht komme. Aber wie Stopelhopser schreibt, liegt ursächlich tatsächlich daran das man unentspannt am Lenker aggiert und sich u.U. lange antrainiertes verkapptes Lenkerhalten bewußt abtrainieren muss um auch mit einem aggressiver wirkenden Motor-Mapping elegant zurechtkommen zu können.

    Zu dem YamahaLube Kettenspray kann ich Dir aus Erfahrung nichts sagen. In der Beschreibung ist mir aber positiv aufgefallen das da Bestandteile PTFE enthalten sind. Da ist so'n Zeugs das auf Metalloberflächen anhaftet und einen zusätzlichen, mehr dauerhafte Gleitfilm bzw. -fläche erzeugt.

    Hatte mal einen Ölzusatz mit PTFE für Motor und Getriebe bei meinem vorletzten Auto verwendet. Dem PTFE wurde Verbesserung der Gleitfähigkeit, minimale Leistungssteigerung und mindestens 100.000 km anhaltende Wirkung versprochen. Hatte subjektiv zumindest den Eindruck das es positives bewirkt hat (problemlose hohe Laufleistung bei mir und das Fahrzeug läuft meiner Kenntnis nach immer noch). Für die Kette könnte es auch einen geringen Vorteil bezüglich Reibwiderstand bewirken.


    Einen Kettenschmierstoff der nicht abgeschleudert werden kann, wirst Du vermutlich vergebens suchen. Bei mir hat immer sparsames Verwenden des Schmierstoffes und vor allem Auftrag nach einer Fahrt und mindestens halbstündiges Ablüften danach geringes Abschleuderverhalten bewirkt.

    Für jeden Km Hinterherfahren 'nen Euro und und ich könnte mir mindestens ein Zweit- oder eher auch noch ein Drittmoped leisten :).


    Im Übrigen sagt mir das Wort "Sicherheitsabstand" nicht nur in der Theorie etwas. Da werden Geräusche des Vorfahrenden etwas gemildert und ich höre eher nur noch den von mir selbst verursachten "Krach".

    Dann solltest Du aber vorher mal nach dem Schriftzug "regroovable" auf den Reifen suchen. Gibt es meiner Kenntnis nach nur bei LKW-Reifen und damit nur dort ein Profil-Nachschneiden zulässig. Habe mal (ohne Gewähr) irgendwo gelesen, dass bei Moped-Reifen unter den Profilrillen nur etwa 1 mm Gummi bis zur Kakasse darauf wäre (?). Damit wäre dann auch nicht wirklich noch was heraus zu holen.


    Tracer - ja ich weiß, Du hegst keinen ernsthaften Gedanken Dir die Mühe des Profil-Nachschneidens anzutun. :)

    Ein Schmierstoff, egal welcher, sorgt auf jeden Fall auch für eine gewisse Geräuschdämmung (klar, nur Nebeneffekt). Das eine Kette so laut ist das man diese als Hinterherfahrender hört, noch nicht erlebt. Wenn dem mal so wäre, würde ich garantiert nicht mehr hinterher fahren. Man will ja nicht mit Kettenteilen beworfen werden. 8o


    Vor Jahren bin ich mal eine einem geteerten Feldweg ähnelnde Straße bergab gefolgt und hatte dabei spaßeshalber den Motor abgestellt (ist wohl aber nicht besonders gut fürs Getriebe?). Da hat man die leicht geschmierte Kette dann dezent gehört. Aber ganz ohne Geräusche kann die ja sowieso nicht laufen.


    Um's auf das eigentliche Thema zurück zu bringen ;), die neue Regina-Kette wird wohl nicht gerade zur Geräuschreduzierung beitragen. Eine laute Abgasanlage wird aber auch das garantiert übermalen.

    Interessanter Test. Frage mich trotzdem wie Petroleum, da es nach seiner Feststellung das Material der Dichtungsgummi's nicht angreift, diese "so schnell" unterwandern kann. Bleibt auch die Frage was für ein Petroleum er da verwendet hat.


    Wie so oft, bleibt wohl weiterhin ein Punkt der Glaubensfrage. Was die Kettenreinigung angeht bleibe ich mal dabei bei meiner Praxis "weniger ist mehr". Lieber länger eine etwas dreckige Kette (und saubere Finger :)), als mit irgendwelchen Reinigungssubstanzen einen vorzeitigen Exedus zu fördern. Da die Tracer kein "Schlammhüpfer" ist, denke ich, kann ich das vertreten :). Und der Abschleudereffekt der Kette ist ja auch nicht so ganz zu verachten bzw. zu unterschätzen.

    Darf ich fragen woher Du Deine Kenntnis über die schädliche Wirkung von Petroleum stammt, bzw. kannst du das fundiert begründen?


    Ich habe gerade mal ein wenig im Netz recherchiert. Man kann zwar nicht wirklich herausfinden aus welchem Material die X- oder O-Ringe der gängigen Motorradketten gefertigt sind, Allerdings findet man im Netz Werkstoffbeschreibungen (Gummi ist halt nicht immer der gleiche Gummi), anhand derer man eine Ahnung bekommen kann aus welchem Material die Dichtringe sein könnten/müssten. So z.B. aus NBR oder FKM. Diese weisen eine gute Beständigkeit gegen Schmierfette und sonstige aliphatischen Kohlenwasserstoffe auf. Petroleum ist ein flüssiges Stoffgemisch von Kohlenwasserstoffen. dass auch für die Reinigung von Metallflächen vorgesehen ist. Sofern man ein für Reinigungszwecke vertriebenes reines Petroleum verwendet (damit meine ich kein Lampenpetroleum), schätze ich mal das dies für die O- oder X-Ringe der Motorradketten dann eher unproblematisch ist. Lasse mich mit fundiertem Wissen aber gerne eines Besseren belehren.

    Für die (überteuerte) Nemo-Original-Lenkerhalterung hatte ich auf der linken Lenkerhälfte überhaupt keine Montagemöglichkeit gefunden (entweder andere Teile im Weg (Kupplungseinsteller) oder Lenker schon zu dick.


    @Biker: Doofe Frage: Wie biegt man Alu ohne das es bricht ("mit selbst gebogener Alusschelle befestigt")?