Beiträge von Puls130

    Es gibt "Millionen" unterschiedliche Quetschverbinder und somit unterschiedliche Presszangen (bzw. Solche mit speziellen Presseinsatzstücken). Mit einer der üblichen "Billig-Quetschzangen" aus dem Baumarkt (eine solche für die gebräuchlichen Kabelschuhe) lässt sich die Pressung der Superseal Stiftkontakte (oder auch Buchsenkontakte), aufgrund der doch sehr stark abweichenden Kontur der "Billig-Quetschzangen", kaum ordnungsgemäß = haltbar/fest verpressen lassen. Die Pressung der Stiftkontakte der Superseal sind vergleichsweise sehr filigran. Man muss bei der Pressung darauf auchten dies so hin zu bekommen das man den Stiftkontakt hinterher noch in das Steckergehäuse einbringen kann. Plum platt quetschen wird kaum oder nicht funtionieren. "Hammer-Methode" ist nicht angeraten ;).


    Da ich selbst auch nicht im Besitz eine hierfür geeigneten speziellen Presszange bin, habe ich die Pressung mit einer kleinen Spitzzange in mehreren Teilschritten "hingefummelt". Geht mit etwas Gefühl und Geschick auch so eine passgerechte, zug- und kontaktfeste Verbindung her zu stellen. Zusätzlich habe ich auch die Pressung noch mit Lötzinn, unter Zuhilfenahme eines Lötkolbens geflutet. Letzteres war aber nur noch zusätzliche "Kür"-Maßnahme, fest verpresst sollte und war die Verbindung auch ohne dies schon.

    Löten ist im Kfz-Bereich, aufgrund möglicher oder real bestehender Vibrationen auch eine eher nicht ratsame Verbindungsmethode, da dann eher wenig haltbar.

    Hast Du richtig verstanden. Aber wie ein Beitrag vorher von mir schon geschrieben, werden Stiftkontakte und nicht die Buchsenkontakte benötigt. Letztere sind bereits im verkabelten Steckerteil verbaut.

    Die Pins in Deinem ersten der beiden Links ist die "weibliche" Ausführung des Stiftkontaktes. Benötigt wird aber der "männliche" Stiftkontakt. Wer sich in der Biologie auskennt wird mich verstehen......

    Das mit dem (nur) auf dem Handy mitführen ist wohl eine etwas zweifelhafte Angelegenheit. Habe mal ein Video gesehen in dem die Aussage der Polizei war das dies nicht ausreichend sei. Wird wohl Glücksache sein ob das als ausreichend aktzeptiert wird. Bei 56 Seiten oder mehreren ABE's wirds wohl schnell eng auf Verständnis zu stoßen.

    Geife nochmal meinen Gedanken bezüglich der zwei Positionierungen der Reibscheiben auf. Eigentlich müsste es doch egal sein wo diese letztlich positioniert sind (fluchtig mit den übrigen Scheiben oder versetzt)? Wie TracerTom geschrieben hat, ist bei der versetzten Positionierung eine gewisse "Verklemmtheit" damit bewirkt. Vlt. dient dies der leichteren Montage des gesamten Kupplungspaketes und damit die Aussparung in den Halterungen vorgesehen?

    Das würde dann wieder auf meine Aussage "passt wie Faust auf Auge" passen. Irgend etwas müssen sich die Ingenieure doch bei der Aussparung an den Halterungen/Führungen am Kuppungskorb gedacht haben. Die sind doch wohl nicht zufällig genau so breit das eine Reibscheibe mit deren "Nasen" dort hinein eingefädelt werden kann?


    Somit nochmals meine Frage: Machen die zwei unterschiedlichen Positionierungen tatsächlich einen Unterschied in der Wirkungsweise?


    Bei meinem laienhaften Verständnis (oder Vorstellungsvermögen) vermute ich mal das die äußere Reibscheibe beim Betätigen der Kupplung statisch an der Einbauposition verbleibt und nur die restlichen Reibscheiben ausgerückt werden. Hierbei dürften die paar cm Einbauversatz dann wohl kaum einen Unterschied machen.


    Nichts gegen meine "Vorstellungskraft" ;), aber das möchte ich jetzt mal wirklich gerne kompetent erklärt erfahren :).

    Meiner Erinnerung nach gab schon mindestens einmal einen Beitrag hier im Forum, in welchem eine recht kurzfristig nach dem Tanken abgestellte MT (war wohl Seitenständer) kaum mehr (oder zunächst gar nicht mehr) zum Anspringen des Motors gebracht werden konnte. Spekulationen gingen wohl in die Richtung das dies mit einem gefluteten Aktivkohlefilter zusammen hängen könnte. Vlt. findest Du ja via Suche noch entsprechende Beiträge ;).

    Das mit der Kupplung ist ja mal ein interessanter Beitrag. Für mich als noch nicht Kupplungswechsler (in die Verlegenheit habe ich mich noch nicht in die Zwangslage gebracht) ein spontaner Ansatz zu Rätseln. Man ist ja immer wissbegierig :). Gog....-Suche hat mir dann auch ein Bild hervorgezaubert. Auf dem war dann auch tatsächlich die äußerste Reibscheibe mit den übrigen fluchtend eingebaut.


    Auf dem Bild von TracerTom sieht das aber tatsächlich so aus als müsste das so sein. Die offenen Halterungen passen ja für die äußeren Reibscheiben wie Faust auf Auge. Mangels Fachkompetenz bin ich immer noch am rätseln was die zwei unterschiedlichen Postitionierungen der Reibscheibe tatsächlich effektiv an Unterschied bewirken?