Beiträge von Puls130

    Das mit dem (nur) auf dem Handy mitführen ist wohl eine etwas zweifelhafte Angelegenheit. Habe mal ein Video gesehen in dem die Aussage der Polizei war das dies nicht ausreichend sei. Wird wohl Glücksache sein ob das als ausreichend aktzeptiert wird. Bei 56 Seiten oder mehreren ABE's wirds wohl schnell eng auf Verständnis zu stoßen.

    Geife nochmal meinen Gedanken bezüglich der zwei Positionierungen der Reibscheiben auf. Eigentlich müsste es doch egal sein wo diese letztlich positioniert sind (fluchtig mit den übrigen Scheiben oder versetzt)? Wie TracerTom geschrieben hat, ist bei der versetzten Positionierung eine gewisse "Verklemmtheit" damit bewirkt. Vlt. dient dies der leichteren Montage des gesamten Kupplungspaketes und damit die Aussparung in den Halterungen vorgesehen?

    Das würde dann wieder auf meine Aussage "passt wie Faust auf Auge" passen. Irgend etwas müssen sich die Ingenieure doch bei der Aussparung an den Halterungen/Führungen am Kuppungskorb gedacht haben. Die sind doch wohl nicht zufällig genau so breit das eine Reibscheibe mit deren "Nasen" dort hinein eingefädelt werden kann?


    Somit nochmals meine Frage: Machen die zwei unterschiedlichen Positionierungen tatsächlich einen Unterschied in der Wirkungsweise?


    Bei meinem laienhaften Verständnis (oder Vorstellungsvermögen) vermute ich mal das die äußere Reibscheibe beim Betätigen der Kupplung statisch an der Einbauposition verbleibt und nur die restlichen Reibscheiben ausgerückt werden. Hierbei dürften die paar cm Einbauversatz dann wohl kaum einen Unterschied machen.


    Nichts gegen meine "Vorstellungskraft" ;), aber das möchte ich jetzt mal wirklich gerne kompetent erklärt erfahren :).

    Meiner Erinnerung nach gab schon mindestens einmal einen Beitrag hier im Forum, in welchem eine recht kurzfristig nach dem Tanken abgestellte MT (war wohl Seitenständer) kaum mehr (oder zunächst gar nicht mehr) zum Anspringen des Motors gebracht werden konnte. Spekulationen gingen wohl in die Richtung das dies mit einem gefluteten Aktivkohlefilter zusammen hängen könnte. Vlt. findest Du ja via Suche noch entsprechende Beiträge ;).

    Das mit der Kupplung ist ja mal ein interessanter Beitrag. Für mich als noch nicht Kupplungswechsler (in die Verlegenheit habe ich mich noch nicht in die Zwangslage gebracht) ein spontaner Ansatz zu Rätseln. Man ist ja immer wissbegierig :). Gog....-Suche hat mir dann auch ein Bild hervorgezaubert. Auf dem war dann auch tatsächlich die äußerste Reibscheibe mit den übrigen fluchtend eingebaut.


    Auf dem Bild von TracerTom sieht das aber tatsächlich so aus als müsste das so sein. Die offenen Halterungen passen ja für die äußeren Reibscheiben wie Faust auf Auge. Mangels Fachkompetenz bin ich immer noch am rätseln was die zwei unterschiedlichen Postitionierungen der Reibscheibe tatsächlich effektiv an Unterschied bewirken?

    Ist natürlich immer unpassend wenn ein Verschleißteil frühzeitig sein Ende erreicht. Realistisch gesehen müssen wir das aber einkalkulieren und akzeptieren. Das die Hersteller solche Verschleißreparaturen nach Ablauf der Garantiezeit nicht mehr zwingend übernehmen ist auch nachvollziehbar. Ansonsten könnten diese ihre Tätigkeit auch gleich sein lassen. Würde sich kaum rechnen. Zudem nutzt Jeder sein Fahrzeug anders, belastet oder schont mehr. Und das der Hersteller kaum individuell nachvollziehen.


    Der Gesetzgeber hat aus realistischen Gesichtspunkten nur eine recht kurze Garantiezeit bestimmt. Alles war darüber hinaus geht ist die Kür der Hersteller, sprich freiwilliges Entgegenkommen und kulante Abwicklung von Kosten.


    Ist aber auch scheinbar eine Erscheinung der Neuzeit das man erwartet das alle möglichen Verschleißerscheinungen, auch bis ins hohe Alter eines Produktes, durch den Hersteller abgedeckt werden müssten. Vollkaskomentalität halt. Das dem so ist, kann man ganz gut daran nachvollziehen das es seit gut einem Jahrzehnt Anschlussgarantie-Verträge für Neufahrzeuge gibt. Und die Zahl derer, die dann tatsächlich diese nicht unbedingt billigen Garantieerweiterungen tatsächlich abschließen und bezahlen, ist nicht gerade gering. Komischerweise mault dann aber keiner nach Ablauf dieser teueren Zusatzverträge, wenn über den gesamten Abdeckungszeitraum dann überhaupt keine Kosten abzudecken waren.

    Wenn ich dann auf die offerierten Kosten für eine Neuwagenanschlussgarantie meine Bürgerkäfigs (3 Jahre, bis 100.000 km, rd. 1.000 €) blicke, keine Fragen ob ich mich dazu habe breitschlagen lassen.


    Lenkkopflager bei der MT-Baureihe ist mir, auch in diesem Forum, noch nicht als auffällige Schwachstelle aufgefallen.

    Ich würde so etwas sportlich nehmen und die doch überschaubaren Kosten als unabwendbaren Aufwand für das Hobby abtun. Wo gehobelt wird, fallen halt auch Späne.

    Ich weiß jetzt echt nicht was an dem Display so schlimm sein soll. Sieht für mich so aus als wäre es gut ablesbar. Und mal ehrlich, ein gutes Motorrad definiere ich anhand anderer Produktdetails. Motor, Fahrwerk, Ergonomie, Tourentauglichkeit, Effizienz in Sachen Umgang mit dem kostbaren Sprit, um nur ein paar wesentlichere Faktoren zu nennen. Das Design des Display rangiert da recht weit hinten. Gut ablesbar und gut ist. Meist schaue ich sowieso daran vorbei und konzentriere meinen Blick auf wesentlichere Blickfänger.


    Was mich etwas verwundert, 24 Seiten-Beiträge, über den Preis der Tracer wurde noch überhaupt nicht diskutiert. Jetzt wo die 9er GT an der 14-Tausender Marke kratzt, ist sie langsam im BMW-Preisgefüge angekommen. Bietet zwar einiges, aber ist kein Billigmotorrad mehr. Damit enteilt die Tracer langsam aber sicher preisbewußter Kundschaft. Ist mir bewußt das es ja noch die etwas "schlanker" ausgestattete Tracer 9 gibt, aber die Richtung geht seit Modeleinführung der Ur-Tracer stetig aus der Richtung preisgünstig. Und die Neigung alle angebotenen Features mitzunehmen ist ja durchaus menschlich, manchmal würde ich das fast schon als Reflexhandlung bezeichnen ;).

    Bekenne mich schuldig, würde ein neues Moped anstehen, würde mich der Preis der 9er GT kaum schrecken. Immerhin für den Preis ein komplett ausgestattetes Moped das nicht unbedingt danach schreit noch mit weiteren Part's aufgerüstet werden zu müssen.

    Ich bin eigentlich nicht unfroh bzw. eher noch beruhigt das Yamaha bezüglich Elektronik bisher noch einen etwas gemäßigteren Weg gegangen ist. Ich weiß wirklich nicht ob mich ein komplexes Bus-System, wie es wohl schon in einigen BMW-Motorräderen Stand der Technik ist, beruhigen oder eher beunruhigen würde. Bin allerdings auch kein Elektroniker.

    Was die elektronische Gasgriff-Lösung von Yamaha an der MT09-Baureihe angeht, da habe ich mal nichts daran auszusetzen. Funktioniert doch problemlos. Habe noch keinen Unterschied zum Wide-by-Wire-System von BMW in der Praxis feststellen können.

    Na dann besorge Dir schon mal direkt die doppelte Menge. Der Endpott hat nämlich zwei Auslässe, je einen rechts und einen links (kann man auf dem Bild sogar erkennen).


    Yamaha hat die Chance verpasst einen Straßentrockner für das Hinterrad zu implementieren. So wird das nix damit. Da wird höchstens rechts und links vor der Hinterradlaufspur die Straße aufgetrocknet. Hilft aber vielleicht bei leichten Rutschern.....


    Was Yamaha damit aber wohl in jedem Fall erreicht hat, sie müssen für die verschiedenen 09er-Modelle nicht wieder unterschiedliche Endblenden produzieren.


    Mir ist egal das die Endschalldämpferöffnungen nach unten zeigen. Man muss ja nicht mit Öffnungen öffentlich haussieren gehen ^^. Frage mich nur welche Besonderheit das bei einer Lärmmessung hervorruft. Ich würde wohl dafür plädieren das Moped auf einer Wiese zum messen abstellen zu dürfen. Nicht das der Schall noch unschön reflektiert wird und die von Yamaha gestalteten 93 dB noch verfälscht werden. ;)