Aber in der Riege der Reiseenduros, dürfte die Tracer am meisten Schräglage vertragen. Wenn du zu zweit unterwegs bist, dann setzt sie sehr früh auf. Ich persönlich bin eher leicht (75 kg) da habe ich bei Solofahrt praktisch keine Probleme mit dem Aufsetzen des Haupt-Ständers. Hinten ein bisschen härter gestellt, die Fussrasten-Nippel (heißen die so?) weg, Hauptständer durch abschleifen des Puffers höher legen, dann kann man sich schon sehr tief legen.
Beiträge von bikinghunter
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So ein kleines Zwischenfazit. War die letzten zwei Tage in Südtirol unterwegs. Die bekannte Sella Runde, Falzarego Pass usw. waren auch am Start. Der Reifen machte eine Gute Figur und es gab keine bösen Überraschungen oder Auflösungserscheinungen.
Ich war mit Sozia unterwegs und wir sind ca. 1200 km gefahren mit An und Abreise, davon 780 km Autobahn.
Die Pässe sind in einem schlechten Zustand was die Straßen betrifft. Egal ob Sella,Grödner,Pordoi,Campolongo Pass. Überall Löcher und aufgerissener Asphalt. Schön fahren ist was anderes.
Restprofil Hinten und Vorne noch genug vorhanden. Hinten um die 4mm und vorne 3,6mm. Anfangs waren hinten galube ich noch zu wissen, um die 5,5mm. Vorne weis ich nicht mehr
.Der Reifen hat jetzt insgesamt 2100 km drauf. Wenn man mal flotter fährt, dann sieht man am Reifen das sich kleine Gummiwürste bilden. Da hab ich schon gedacht das er nicht lange hält.
Bis Bald mit dem nächsten Zwischenfazit.
Gruss Stefan
Du arme Sau 😜. (Nett gemeint) 780 km Autobahn fahren zu müssen, um 420 km Südtirol zu genießen. Wegen den schlechten Straßen, sie sind in Südtirol eh langsam am asphaltieren. Östlich davon, (Mein Heimrevier) in Venetien und Friaul Julisch Venetien, da geben, bzw gaben sie richtig Gas. Plöckenpass (Italienische Seite) gerade komplett fertig, Sauris praktisch komplett neu, Mauria auch neu und extrem griffig. Predil (Slo) wird gerade neu gemacht. Bei doch einigen Pässen sind sie noch dabei. Da in den 2 genannten Bundesländern auf diesen Passstrassen praktisch keine Lkw und Busse fahren sind und bleiben die Kurven extrem griffig, da sie nicht glattgeschliffen werden.
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Bei mir schleift der Hauptständer nur, wenn ich zu zweit unterwegs bin, oder in der Kurve eine stärkere Bodenwelle auftaucht. Alleine schleift nach der Fussraste zuerst das montierte Motorschutzblech; fast gleichzeitig mit dem Fußhebeln.
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Ich bin solo auch dauernd mit dem Angstnippeln auf dem Asphalt gewesen. Eigentlich kein Problem, wenn ich mich nicht jedes mal erschrecken würde und dann die Karre wieder ein wenig aufrichte. Das versaut einem die Linie.
Also habe ich die Dinger rausgeschraubt.Ich hab mich damit angefreundet und dieses gleichmäßige über den Asphalt kratzen wurde fast Musik in meinen Ohren. Wenn es komplett gleichmäßig war, wußte ich, die Linie war perfekt. Wurden aber schnell kürzer und sind bald mal abgerissen.

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Was hat der Gummi damit zutun, ob der Hauptständer der Tracer bei der MT passt?
mit dem passen wohl nichts, aber du hast in deinem Eingangspost geschrieben, dass du zum Thema aufsetzenden Hauptständer gesucht hast und darauf hast du eine Antwort erhalten.
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Generell denke ich, muß jeder selbst den Reifen finden der zu seinem Stil passt finden. Der Eine lobt einen Reifen, der Andere zerreißt den Selben. Brauchst du Laufleistung, Alltagstauglichkeit mit Regensicherheit, sportlich unterwegs, ......? Mancheiner fährt mit einem Reifen 10000 km, wo ein Anderer nur 4000 km weit kommt. Manche schwärmen von „Straßen-Enduroreifen“ und schreiben, der geht bis an die Raste und das 15.000 km lang und sinnieren, dass jeder der was Anderes fährt keine Ahnung hat. Aber unterm Strich wirst du von so gut wie jedem Reifen begeistert sein, nach der Erstbereifung.

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Der R5 ist um Welten besser als die Erstbereifung, ist ja auch nicht schwer. Ich habe mir vom R5 ein bisschen mehr erwartet. Mehr LL (4200 km) und die im letzen Viertel zu viel an Performance abgebaut, Bitumen war dann auch sein „Feind“.
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Servus,
Bei mir waren nur ein paar Leuchtdioden vom Rücklicht defekt. War damals noch Garantie sonst nichts.
Bin der Meinung die Drehzahl macht´s aus.... Ich nutze alle Gänge, zieh schon mal ordenlich am Kabel, schalte aber die Gänge
zügig durch. Ganz ganz selten über 6000 U/min.
Beispiel: Strecke A nach B hat 50km. Fahrer 1 fährt im Duchschnitt mit 4000 U/min. Fahrer 2 die Strecke mit 7000 U/min, Rechne das
ganze mal auf 20.000km....Erschreckend wieviel U/min. Unterschied sind. Bei absolut gleichen KM Stand.
Kenne viele Biker die fahren nur mit 10.000 U/min. So ein Schwachsinn. Jetzt werden viele sagen die Kiste muss das abkönnen.
Macht sie auch anstandslos. Kenne aber keinen einzigen der dann 1000.000 auf der Uhr hat
Zeig mir deinen Krümmer und ich sag Dir wie Du fährst.
Grüsse an Alle
PS: Haben letzte Woche für nen Spezl Motorrad angeschaut. Gleiches Baujahr ca.35.000km und ausgelutscht.
Und eine mit 89.000km, Top in Schuss und um einiges Besser im Fahreindruck.
Für was brauche ich dann eine MT09, wenn man selten mal über 6000U/min fährt? Da leg ich mir doch einen Cruiser zu. Meine darf häufig bis zum Begrenzer laufen, wohl selten unter 6000. Jedesmal ein geiles Gefühl so hoch zu beschleunigen. Sie darf richtig „arbeiten“. Hat jetzt 48000 auf der Uhr. Läuft ohne Probleme, der Mechaniker hat beim letzten Service dem Motor einen guten Zustand bescheinigt.
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Wie unterschiedlich doch die Erfahrungen sind. Bei mir schneidet der CRA3 am Besten ab. (Den Neuen Angel GT hab ich noch nicht probiert). Er ist am wenigsten sensibel bei schlechtem Asphalt und Bitumenstreifen, er baut am wenigsten schnell ab und hält bis zum Schluß die Performance, (das waren alle anderen grottig) er greift auch bei kälteren Straßen gut (da war der MR99 eher schlecht), die Laufleistung mit 5000 km hinten bei mir ein guter Wert.
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Kette mit Schraubschloss? Kann man dem bei der 09 vertrauen? Kommt vielleicht auf die Fahrweise an, wenn man den Motor fordert und das Drehmoment oft ausnutzt, dann hätte ich da eher ein ungutes Gefühl. Ich persönlich tausche die Kette alle 20.000 km. Sicher ist sicher. Einen Kettenriss bei voller Fahrt, bzw in Schräglage möchte ich nicht erleben.