Wenn du es so krampfhaft versuchst, ist die Gefahr groß, dass du bald zu schräg, sprich waagrecht liegst. Das Gefühl dafür kommt beim Fahren. Ich persönlich halte nicht so viel von Fahrsicherheitstrainings. Zumindest nicht für die Schräglage. Ich weiß ja nicht, wieviel Kilometer im Jahr du fährst, bzw wie lange überhaupt schon. Aber mein Tipp: wenn du Ausfahrten machst, nimm jede Kurve als Übungskurve. Nicht um sie so schräg wie möglich zu fahren, sondern von der Kurvenlinie so perfekt wie möglich. Richtig anfahren, die passende Geschwindigkeit wählen, eine schöne Linie zu ziehen, im richtigen Moment Gas geben. Probiere nicht die üblich gelehrte Linie (so lange wie möglich außen, dann nach innen in Richtung Kurvenmitte und am Ausgang wieder nach außen tragen lassen) Versuch es anders: in der Rechtskurve ziehst du die gesamte Linie dort, wo du mit dem Auto mit dem linken Reifen bist. Bei der Linkskurve, da wo du mit dem rechten Reifen des Autos fährst. So bist du zwar nicht mit der schnellsten Linie unterwegs, aber mit der schrägsten. So bekommst du Gefühl und es macht Spaß die perfekte Welle, äh Kurve zu erwischen. Dann kommt das schräg automatisch. Und zwar sicher und nicht mit der Brechstange.
Beiträge von bikinghunter
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Due Z900 ist ebenso gut wie die Mt09.
Optisch finde ich die Kawa gelungener. Dieses Grün
. Motorisch, da kann sie dem Tripple nicht das Wasser reichen. -
Ich weiß nicht mehr welcher Reifen es war. Ich glaube der Rosso 3. von dem bin ich einmal ein paar Sätze gefahren. Der hatte ganz außen kein Profil. Die Erklärung ist, dass man bei Regen eh nicht so schräg fahren kann, dass man auf diese Slickfläche kommt. Aber in starker Schräglage hat man so die beste Haftung.
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Hey!
Böte der Conti nicht diese kinderleicht zu fahrende Performance, wär ich definitiv wesentlich seltener soooo unterwegs.
Vlt. gibt sich das ja noch, oder der neue Dunlop Roadsschmartie kommt als übernächstes mal drauf -zumindest Eigendämpfung soller noch mehr als der Conti ham und als Dauerläufer is zumindest der Vorgänger bekannt.
Bei mir hielt der RS weniger lang, wie der Conti. Wenn er gefordert wird, heiß wird, dann lässt die Performance stark nach (bei mir war es so)
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Vielleicht solltet ihr, „Saarländer“ und „Tom068“ darüber nachdenken eure Meinungsverschiedenheit JETZT zu beenden und erkennen, alles wurde von beiden Seiten gesagt.

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Mir würde ja schon reichen, wenn bei den Sporttouringreifen, die Performance über die gesamte LL erhalten bleiben würde. Aber da kommst eh mit keinem weiter als 5000 km und die letzen 1000 kannst ihn nicht mehr voll ausnützen.
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Ich dachte auch irgendwo was von mehr Laufleistung gehört/gelesen zu haben.
Aber in diesem Artikel, den ich kurz nach seinem Erscheinen gelesen habe heißt es auch "...bei gleicher Laufleistung":
Schließe mich hier an, hab auch irgendwo von 10 % mehr LL gelesen. Oder war es in einem You Tube Test von 1000 PS?
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Wenn ich meinen Senf auch dazugeben soll
Manche nehmen es zu genau und drehen die lt. Handbuch vorgegebenen max Drehzahlen nie darüber. Das ist eher kontraproduktiv. Wenn man genauer liest, steht da „nicht dauerhaft“, oder ähnliches. Man sollte schon auch gleich bei den ersten Kilometern ab und zu mal bis Max hochdrehen. -
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Ja die Roadtec 01 SE gehen auch richtig gut, wie fast alle aktuellen Tourensportler. Ist dann eben viel Geschmackssache
Für die Meisten mag das zutreffen. Wenn man die Reifen „fordert“, dann tun sich - zumindest für mich - doch gröbere Unterschiede auf. Mit dem Roadtec 01 bin ich nicht so warm geworden, hat die letzen 1500 km stark an Performance verloren, ich dachte zuerst, er hat Luft verloren, da er anfing zu schmieren (wenn er heiß war). Ich hab ihn dann frühzeitig gewechselt.
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Fazit
Es ist eigentlich doch alles rund gelaufen. Ich habe es umfall- und unfallfrei überstanden und die gesteckten Ziele erreicht. Ich habe mich an Grenzen herangetastet, und die Vorzüge der Sitzheizung zu schätzen gelernt. Dank der behelfsmäßigen Direktverkabelung an die Batterie durfte ich auch 2x in den Genuss der örtlichen Hilfsbereitschaft kommen, die prompt und unkompliziert war. Ebenso wurde mir ein Date zum Reifenwechsel organisiert. Auch, sich unterwegs spontan mal irgendwo die Kette spannen zu lassen, im Monat März, führte nicht zu schallendem Gelächter ausgebuchter Mechanikermanager.
Die Landschaft hat sich leider an vielen Stellen hinter Wolken, Saharastaub oder gar Frostnebel versteckt. Und ich hätte früher auf die Idee kommen können, meine Routen im Detail zu planen. Das nehme ich definitiv als Lektion für die nächsten Reisen mit. Außerdem hätte ich mich vorher mit dem portugiesischen Mautsystem befassen sollen, und vielleicht kaufe ich jetzt sogar so einen Transponder für die ganzen südwesteuropäischen Länder. Da werde ich irgendwann böse Post bekommen, oder auch nicht - die Berichte anderer Reisender sind da uneinheitlich. So teuer, dass es einen spürbaren Einfluss auf die Gesamtkosten meines kleinen Abenteuers haben wird, kann es aber kaum sein.
Portugal ist sicherlich eine Motorradreise wert. Es ist im März wärmer als Spanien, und man kommt eher mit Englisch durch.
2000 km Anreise auf eigener Achse, das ist nur so eine semi gute Idee, aber wie schon anfangs beschrieben, sind das alle anderen Optionen auch. Ein bisschen mehr Zeit nehmen, und links und rechts von der schnellsten Strecke etwas mitzunehmen - außer am allerletzten Tag - hat mir sehr geholfen.
Nach meinen Erfahrungen in Portugal, Frankreich, Spanien bin ich inzwischen sehr froh, dass wir keine PKW/Motorrad-Maut in Deutschland haben. Da wird immenser Aufwand getrieben, der Kosten produziert und Flächen verbraucht, und am Ende profitiert davon nur ein privater Betreiber.
Der März ist als Reisemonat etwas zu früh für Portugal. Auf den höchsten Punkten lag noch Schnee neben der Straße und ich war manchmal in Wolken unterwegs. Es hätte auch noch deutlich grüner sein können.
Der März ist als Reisemonat viel zu früh für Spanien. Auf den höheren Punkten lag noch Schnee, und in den Pyrenäen war ein Pass über den Hauptkamm noch geschlossen. Ich musste ein paar hundert Meter rückwärts, aber es ging ja gleichmäßig bergab. Ich war dabei immer eher neugierig, ob's wohl klappt, als sauer, dass es nicht klappt. Neugier treibt mich an, und die Sitzheizung hilft wirklich. Der andere Pass über den Hauptkamm noch klar Wintersportgebiet mitten in der Saison. Nur wenn das Visier absäuft, ist Hilfe nötig.
In Südfrankreich kann man im März schon ganz vernünftig Motorrad fahren, das war echt noch ein Highlight am vorletzten Tag und ich bin froh, über diesen Schlenker. Das war im Nachhinein betrachtet vielleicht sogar der Tag mit dem größten Fahrspaß.
Die Yamaha hat mich einwandfrei befördert. Der höhere Lenker und Schaumstoff auf dem Gasgriff sind zwei prima Erleichterungen für mich "alten Mann"
Die 18 statt 14 Liter haben das Thema "Benzin" komplett an den Rand gedrängt, und ich habe mir auch den Kanister im Handgepäck gespart. Die Motor-Warmlampe kriege ich sicher auch noch irgendwie bis zum TÜV weg.8787 km in 16,5 Tagen = 532 km täglich
Danke fürs virtuelle Mitkommen, eure Kommentare haben mich gut unterhalten
Antworten auf einzelne Kommentare folgen.Danke für die Berichte. War eine interessante Abendlektüre. Hab mich doch tatsächlich dabei erwischt, abends hier reinzuschauen und zu hoffen, dass wieder ein Tagesbericht zu lesen ist.
