Beiträge von trixi


    Yepp, man kann…hatte ich mir auch überlegt. Mein Freundlicher (ABM-Vertriebshändler) meinte, da braucht es bis auf den L.-Einschlagbegrenzer keine weiteren Veränderungen. Es ändert sich halt geringfügig die Sitzhaltung!

    Ein Abschied der schwer fällt… und ein Lobgesang


    Heute nach etwa 14.500 km und noch ein paar Kilometerchen zum Reifenhändler morgen, werden wir uns trennen. Du warst mit Abstand der beste Reifen, den ich die Ehre hatte, fahren zu dürfen. Möge dir ein schönes Gnadenbrot als neue Asphalt-Decke oder Bitumenanstrich in einer idyllischen Umgebung zu Teil werden. Vielleicht treffen wir uns wieder und hoffentlich rutschen meine neuen Pirellis nicht auf deinem Streifen aus (falls du auf eine meiner Strecken als Bitumen-Ritzenreparatur dienen solltest). Es war eine schöne Zeit mit dir, aber irgendwann muss Schluss sein. Lieber Pirelli, ich werde dich in guter Erinnerung behalten und du hast uns eine Menge Spaß bereitet (mir und der MT). Hierfür meinen allergrößten Respekt und Dank.


    Amen! :shhh:


    P.S: die kleinen Löcher in der Profilmitte sind fast wech und die Resttiefe wollen wir lieber nicht weiter vertiefen! Fazit: mit der Trixi-Schongang-Methode (Kein harsches Anbremsen vor Kurven + keine Gasmanöver wie von der Tarantel gestochen + Fahrer-Fliegengewicht) lässt sich der Reifen guten Gewissens mit ca. 12.500 km Laufleistung bewerten. Die restlichen 2.000 km waren noch vertretbar, aber wäre der Urlaub nicht gewesen, wären die bei 12.500 km gewechselt worden.

    Ein Taschentuch voll Kastanien und eine Steinschleuder eignen sich fürs Biken eben nicht so gut, wie eine Lederkombi mit Integralhelm, ein Heftchen mit ABEs, etwas Bordwerkzeug und ein Verbandspäckchen :icon-mrgreen:


    P.S. bekennende Sicherheitsfanatikerin, auch vor 1980 geboren!

    @ Porzerjung



    Du hast doch schon die Antwort bekommen!?

    Stimmt, es muss halt bei der ASU alles passen… aber falls, ist man mit ABE immer besser gerüstet (es gibt solche und solche Prüfer)


    Wir haben auch einen besonders "aufmerksamen" Menschen, den an meiner Streety jene roten Chinahebelchen gestört hatten… er: mich zum Abbauen nach Hause geschickt (ohne Mängelprotokoll)… ich: im Sekretariat gefragt, ob der Herr Sowieso am Nachmittag da wäre… Sekretärin: "nö"… ich: am Nachmittag wieder hin zu einem anderen Prüfer (wieder mit den Chinahebeln)… er: "alles o.k." Plakette dran und tschüss. Hab dem dann einfach gesagt, den Kollegen hätte das Reifenprofil gestört (der hatte ja nix protokolliert, da man bei uns noch am gleichen Tag ohne Mehrkosten und Mängelprotokoll nachbessern kann)


    Nö, den TÜV brauchst du eigentlich nicht mehr dazu (s. ABE)…sollte ich mich irren, wäre es wirklich teuer. Ruf einfach mal bei der Zulassungsstelle an und erkundige dich, ob die Kopie der spanischen Behörde genügt, um den eintragen zu lassen, die müssten ja auch Zugriff zu allen E-Prüfnummern der EU haben.

    Mir ist in diesem Forum keiner bekannt, der sich zu einer 98PS-Drosselung geoutet hätte (lediglich dem A2 geschuldete 48PSler und ein schweizer 34PSler)… du kannst es ja eigentlich selbst testen B-Mode liegen wohl 10-11 PS weniger an als im STD- und im A-Modus… den Rest kann man sich vorstellen. Ich denke du merkst das wirklich erst jenseits der 9.000 U/min. Ich würde das Geld lieber bei einer Garantieverlängerung von Yamaha parken oder in einem neuen Federbeinchen von Öhlins oder Wilbers… o.k. dafür wirds nicht ganz reichen. :shhh: Ein Gegenargument wäre der Wiederverkauf, bei dem du alles wieder rückgängig machen müsstest. Außer es findet sich ein weiterer 98PS-Junkie (bei der "Emtä sero nöff" aber eher unwahrscheinlich).


    Meine Glaskugel sagt… es wird sich gleich jemand outen :liar:

    Ich hatte ja vor 2 Wochen ein längeres Telefonat mit der EBE Außenstelle des TÜV Süd… "eine E-geprüfte Anlage braucht keine Eintragung und ein TÜV-Gutachten (Kosten mit Schallpegelmessung 375 €) sei doppelt gemoppelt, da bereits eines aus einem anderen EU-Land vorliegt. Und die Freigabe ist auch in Kopieform ein amtliches Dokument des Ministeriums für Industrie, Energie und Tourismus – kurz Verkehrsministerium – von Spanien (gehört mit zur EU ;) ). Der TÜV benötigt für die Hauptuntersuchung nur die vollständige E-Nr. (die eingestanzte Nr. sei allerdings zu kurz) und die Rennleitung kann evtl. einen Nachweis über die korrekte Verwendung des E-gepr. Auspuffs einfordern (Stichwort: Zuordnung der Anlage zum entsprechenden Motorrad). Und ich nehme die ABE mit (obwohl keine Pflicht), um unnötigen Diskussionen mit überkorrekten Beamten aus dem Weg gehen zu können.


    Man kann den Topf sicherlich auch eintragen lassen, aber das hilft nur dabei ruhiger zu schlafen. Man kann natürlich auch noch einen Beiwagen an die MT-09 montieren, in welchem man einen sachkundigen Anwalt mitnehmen könnte :eusa-whistle:


    P.S. Anregung an Dainese & Co., bitte bei künftigen Entwicklungen von Textil- und Lederkombis eine wasserdichte Rückentasche vor dem Rückenprotektor mit Reißverschluss einarbeiten, in der man all die ganzen sch**…önen ABEs verstauen kann. Danke.