Beiträge von merlin63

    da wohne ich mitten drin... - da hast Du nach max. 4 Wochen alle schöneren Strecken 1x abgegrast und fängst wieder von vorne an... Spätesten nach einer Saison bist Du dann mit jedem Leitpfahl per "Du"

    Um dem Ganzen noch ein bisschen Würze zu geben sind ca. 75% aller Strecken auf 70kmh begrenzt und der Kreis Ostholstein ist aktuell mit 12 mobile Blitzern unterwegs...

    Wenn Du von hier aus dann mal was anderes sehen möchtest sind es ca.300km zum Harz, Weserbergland oder Sauerland.

    Alternativ 400km nach Schweden oder 500km + Fähre nach Süd Norwegen...

    An sonsten nur plattes Land mit ein paar krumm gebogenen Geraden...

    Pappnase...😂😂😂

    Ihr habt alle gut lachen...- für mich sind es jedes mal 1000km (+xxx) Anfahrt wenn ich für ein paar Wochen im Jahr da fahren will wo es Spaß macht.

    Hier im hohen Norden muss Du Dir 'nen Kreisverkehr suchen um wenigstens links den Angststreifen abzuschmirgeln😩🤮

    genau das meine ich!

    Ich war schon als Kind 1968 das erste Mal in den Alpen - damals in Kaprun und war von allem was ich dort gesehen habe einfach nur beeindruckt.

    Seit dem zieht es mich immer wieder dort hin . Die Faszination ist geblieben und die Intensität meiner Wahrnehmung hat sich eher noch gesteigert. Mit 18 war ich, wie auch in den Jahren darauf, zum ersten Mal mit dem Bike im Pustertal und hab von dort aus die Gegend erkundet... Defreggen , Lesach, Plöcken, Sauris, Zonkolan, etc. um nur einige zu nennen. Die Gegend ist für mich soetwas wie eine zweite Heimat geworden und ich kann mich in den wenigen Wochen im Jahr garnicht sattsehen daran.

    Auch wenn ich im Laufe der Jahre den gesamten Alpenraum, die Pyrenäen und vieles mehr bereist habe zieht es mich immer wieder zurück nach Osttirol. Das Fahren ist inzwischen zur Nebensache, oder besser gesagt "Mittel zum Zweck" geworden...

    und dann kommt noch ein entscheidender Punkt on top.

    Für Euch ist es gewohntes Terain. (für mich fahrerisch nach round about 200tkm in den Alpen auch) Aber...!

    Für ins "Flachland-Tiroler" ist es einfach auch ein Erlebennis bei dem ich immer wieder in den Schwamm Modus falle und alle Eindrücke aufsauge. Das Letzte was mir einfallen würde wäre das alles nur an mir vorbei fliegen zu lassen...

    ...wo Du es gerade sagst...- Die Brettjause beim Bärenwirt in Ober-Assling ist ein Gedicht...- da werd ich im Juli auf jeden Fall zum Wiedrholungstäter...😂😂😂

    rein von der fahrdynamischen Seite her hast Du Recht. Mit dem Lenkimpuls innen bringst Du das Vorderrad auf eine weitere Kreisbahn und leitest paralel dazu mit der gegenläufigen Gewichtsverlagerung die Schräglage ein...

    Nun gibt es aber, wie in diesem Falle, Reifen die so spitz gefahren sind, dass sie dazu tendieren sich in der Schräglage nach innen einzuschnüren. Im Extremfalle musst Du schon richtig Kraft aufwenden um sie davon abzuhalten und zu vermeiden, dass Du auf der Innneseite einen Leitpfahl umnietest...

    Und auch bei neuen Reifen hat es das Phänomen schon gegeben. Der Conti Sport Attake 2 zum Beispiel war so ein Kandidat. Super spitz ausgelegt war der schon etwas gewöhnungsbedürftig... Wenn Du mit dem etwas zu ambitioniert die Kurve eingeleitet hast konntest Du damit Haken schlagen wie ein Karnickel 😂

    Ok, da hab ich dann was nicht mitgeschnitten...

    - wobei durch dieses ganze Geschacher und Gedeale eh kaum noch jemand durchsteigt...

    Wobei für mich gerade beim Thema Reifen platt ausgedrückt sch***egal ist woher er kommt und was drauf steht (außer um ihn wieder zu erkennen)

    Wenn die Eigenschaften stimmig sind und er ein gutes Feedback liefert kann er von mir aus auf irgendeinem Hinterhof in Bangladesh gepampert sein...🤣

    Moin Achim,

    speziel in den Ostalpen ist das Wetter im September zum Fahren oft am schönsten! Touri's und Mücken sind auf dem Rückzug und die Strecken sind entspannter zu fahren weil man nicht vor jeder Kurve auf ein Womo aufläuft...

    Was Die Planung angeht kann ich mich Rudolf nur anschließen. Wenn Du auf eine wirkliche Genusstour aus bist, dann nimm Stress raus und reduziere die Unterkünfte auf 2-3 zentrale Punkte. Ich persönlich kenne keinen Punkt in den Alpen von dem aus man nicht mindestens eine Woche lang mit leichtem Möpi (ohne Gepäck) auf Erkundungstour gehen und immer wieder neue, superschöne Impressionen einsammeln kann.

    Um den Genuss in den Vordegrund zu stellen würde ich persönlich die Tagestouren eher in Richtung 200-250km planen und nur die Verbindungsetappen in Richtung 300 bis max.350km.

    Ich kenne in den Dolomiten und entlang des Alpenhauptkammes reichlich Routen auf denen es soviel zum gucken, genießen und staunen gibt, dass Du auch mit 150-200km ein volles Programm für den Tag hast...