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    ich denke die Wirkung dürfte da eher überschaubar sein. Sicherlich verändert sich das Hebelverhältnis durch den Winkel geringfügig, aber die Hebellänge bleibt unverändert. Deutlich mehr würde es bringen mit einer etwas längeren Kette den Stellbereich der Kettenspanner mögichst voll auzunutzen oder gleich eine längere Schwinge einzubauen was natürlich schon ein gewaltiger Eingriff in die Geometrie wäre und sicherlich mit einigen Abstrichen beim Handling einher ginge...

    wenn es sich um eine statische Verlängerung handelt die nichts mit der Federung an sich zu tun hat ist es ein einfaches Mittel um die Fahrwerksgeometrie etwas in Richtung Handlichkeit und Agilität zu modifizieren.

    Durch das Anheben des Heck steht die Gabel etwas steiler. Der Nachlauf verkürzt sich und das Möpi wird agiler beim Einlenken.

    Wichtig ist, dass man es nicht übertreibt!

    Heckerhöhungen bis ca.25mm sind in der Regel unkritisch. Wenn's zuviel wird, dann wird das Fahrwerk instabil und reagiert auf kleinste Lenkimpulse schon recht hecktisch...

    ...federn wird die Feder trotzdem...😉😂

    Die spannende Frage ist halt wie sie das tut....

    Im vorliegenden Falle mit einer "110er" Feder erhöht sich die Expansionskraft der Feder um 110 N pro 1mm Vorspannung.

    Das heist grob überschlagen mit jedem Millimeter Erhöhung der Vorspannung lässt sich eine Gewichtskraft von ca.10-11kg kompensieren .

    Das bedeutet in diesem konkreten Fall, dass die Feder gegenüber der beschriebenen Standardeinstellung ca. 1,5mm weiter vorgespannt werden muss um das Möpi bei einem Fahrergewicht von 125kg wieder neutral einzustellen.

    Um die höhere Kraft des Preload beim Ausfedern z.B. auf einer Bodenwelle zu kompensieren muss gleichzeitig auch die Zugstufendämpfung um 1-2 Klicks erhöht werden.

    Gleiches gilt natürlich auch für die Gabel als Aequivalent zum Federbein damit die Balance des Fahrwerkes wieder hergestellt wird

    Wird das Gewicht der "Beladung" durch Sozia, Gepäck, etc.noch weiter erhöht gilt folgerichtig natürlich das Gleiche.

    Ausgehend von einer sinnvollen Standard-Einstellung kann man als Faustformel für einen guten Annäherungswert der Vorspannung von folgender Formel ausgehen:

    1 Millimeter Vorspannung entspricht:

    [Federrate : 10 = Kg zusätzlicher Beladung]

    - und je 10-15kg Erhöhung der Vorspannung 1Klick mehr Zugstufendämpfung.

    - Das ist dann zwar nicht das fein eingestellte Optimum, kommt der Sache aber schon relativ nahe...

    Wie kommst Du auf das schmale Brett?

    Du wirbelst gerade die Funktionsweise des Federbeins durcheinander...

    Die Federrate ist eine Konstante der Feder. Da erhöht sich garnichts!

    Was sich beim Vorspannen erhöht ist die Kraft die die Feder Deinem Gewicht entgegen setzt. Diese Kraft sorgt dann bei einer Entlastung dafür, dass das Ausfedern schneller und härter erfolgt.

    Die Charakteristik des Ausfederns wird aber NICHT (!!!) durch die Druckstufe kontrolliert sondern durch die Zugstufe!!!


    Die Zug- und Druckstufeneinsellungen dienen ausschließlich der Kontrolle der Federcharakteristik wobei die Druckstufe das Einfedern und die Zugstufe das Ausfedern bedämpft.

    Lies Dich um Gottes willen erst einmal ein bisschen in das Thema ein bevor Du irgendwas verstellst!

    moin,

    tue Dir selbst einen Gefallen und lass die Werksseitig angegebenen Werte mal hinten runter fallen.

    Das sind die standardisierten Voreinstellungen für "normalgewichtige" Fahrer.

    Entscheidend ist Dein Gewicht für das das Fahrwerk in die Balance gebracht werden muss.


    Bevor ich mir hier jetzt die Finger wund schreibe häng ich Dir einfach mal eine Anleitung dran die ich schon vor längerer Zeit mal für ein Paralleluniversum zu Papier gebracht habe.


    Anleitung Fahrwerkseinstellung.pdf


    Deine 110er Feder ist mehr auf Komfort ausgelegt und deshalb eher am unteren Ende der geeigneten Federraten.

    Die Vorspannung für Dein Gewicht voreinzustellen ist also deutlich wichtiger als krampfhaft zu versuchen den SAG für das Fahrzeug beizubehalten. Vergiss den Wert einfach !!!

    wenn man keine Möglichkeit hat das ABS per Software anzusteuern, was wohl bei den Meisten von uns der Fall sein dürfte, ist es die einfachste Variante nach dem Wechseln bei der Probefahrt einmal vorn und einmal hinten voll ins ABS hineinzubremsen. Anschließend noch einmal mit frischer Flüssigkeit nachspülen...

    sehr zu empfehlen ist auch eine kleine Anleihe im Reitsport...

    "Efoil Lederbalsam" funktioniert super, macht das Leder geschmeidig, wasserabweisend und kostet ausreichend für den Rest Deiner Tage weniger als eine Spraydose bei Tante Luise...😉

    Das ist alles kein Hexenwerk!

    Wenn man sorgfältig und in Ruhe daran geht bekommt das jeder hin der über rudimentäre Schrauberkenntnisse und ein kleines Sortiment vernünftiger Werkzeuge verfügt.

    Ob es nun das Wechsel von Gabelöl und Simmerringen ist oder ein kompletter Gabelservice (den ich immer gleich mit machen würde) alles was man an "Spezialwerkzeug" braucht kann man sich mit wenig Aufwand selber anfertigen...

    Ist genauso wie das Reifenwechseln - einfach mal rangehen, vieleicht beim ersten Mal von jemandem helfen lassen der's schon mal gemacht hat... - und hinterher stolz wie Nachbars Lumpi mit einem breiten Grinsen darstehen und sagen "war völlig easy"


    Etwas defizieler wird's erst wenn Du auch noch die Cartridge öffnest um den Shim-Stag zu wechseln oder zu modifizieren. Dafür sollte man schon genau wissen was man tut, sonst kann's ungemütlich und teuer werden...