Beiträge von yamo01

    Also die exakt gleiche Farbe wird schwierig.. ich hab bei der mt meiner liebsten ein wenig gespielt...
    Oracal Folie in der Farbe schwefelgelb kommt ganz gut in die Nähe... siehe Pics... Wobei es natürlich was anderes ist, ob die Folie auf einem original lackierten Bauteil, direkt angrenzend geklebt wird oder etwas entfernt bei anderer Hintergrundfarbe... das sind die Farbunterschiede eben unterschiedlich wahrnehmbar.


    Felgenstreifen in Schwefelgelb werden aber wohl eher schwer (nicht) zu finden sein. Könnte man nur selbst machen.
    Diese Folie und Streifen in gewünschter Breite selbst schneiden...


    Je nachdem wie groß und wo genau die Schadstellen sind aber alternativ auch z.b. mit schwarzen Streifen kaschieren...


    Oder einen Lack zum ausbessern.. wegen Farbe dann am besten beim Lackshop vorstellig werden..

    So ganz klar ist aus deinem Post nicht, was du eigentlich möchtest.
    Ich rate als mal:
    Du willst die Gabelholme in einer anderen Farbe haben, die Gabelbrücke aber unverändert lassen?


    Ich habe da selbst schon einiges gemacht an meiner früheren MT09:


    Sprühfolie:
    Damit geht's im Grunde recht einfach. Die Gabelbrücke sauber abkleben, Die Dichtringe/Gummis und alle andere Teile die du nicht einsprühen willst ebenfalls sauber abkleben.
    Dann mit Sprühfolie in mehreren dünnen Schichten einsprühen, jeweils dazwischen kurz trocknen lassen. Ordentliche Temperatur der Materialien (Raumtemperatur) aber unbedingt zu empfehlen..
    Nach dem letzten Sprühgang dann allerdings zügig und dennoch vorsichtig die Abklebungen entfernen, denn sonst könnte man mit dem Ablösen der Abklebungen auch die Sprühfolie wieder abziehen, wenn sie schon abgebunden hat..
    Recht einfach zu verarbeiten ABER...
    Insgesamt ist Sprühfolie schon nett..aber nicht allzu resistent gegen mechanische Belastung. Gerade in den Gabelholmen sieht man recht schnell div. Steinschläge & co und es wird bald unschön...
    (Alternativ könnten die Holme auch ausgebaut und gesprüht werden, die Wahrscheinlichkeit dass beim Einbau die Sprühfolie aber teilweise zerkratzt wird ist aber groß..)


    Folieren:
    Folieren geht bei den Gabelholmen auch ganz gut.
    Je Holm in 2 Abschnitte: Den Teil zwischen oberer und unterer Gabelbrücke mit einem Folienstück und den Teil unterhalb der unteren Gabelbrücke mit einem Folienstück.
    Kotflügel und div. Anbauteile (z.b. Scheinwerfer) zweck besser Zugängigkeit am besten demontieren, Folienstück in der Größe grob anpassen und dann aufkleben, mit Heißluft ggf. etwas ziehen.
    Der obere Teil ist dabei einfacher, da er (fast) gerade/zylindrisch ist.
    Der untere Teil weitet sich am unteren Ende, da muss die Folie etwas gezogen werden. Mit etwas Überstand folieren und den Überstand dann mit einem scharfen Cutter unten am Holm abschneiden, wenn die Folie verklebt ist. (Oben an der Brücke angelegt und wenig Überstand beginnen).
    Vorteil der Folie: gut resistent gegen Steinschlag, kann einfach wieder entfernt werden.
    ABER: Wenn die Holme z.b. zwecks Wartung, Ölwechsel (Gabelöl) etc. ausgebaut werden müssen, muss die Folie runter, sonst bekommt man die Holme nicht/kaum aus der Brücke. Verkratzt wird sie dann auf jeden Fall..


    Lackieren etc..
    Hierzu am besten Holme komplett ausbauen. Beim Einbau dann besondere Vorsicht, dass der Lack nicht an der Brücke abgekratzt wird. Am besten die Brückenklemmung gut aufspreizen, damit's leichter geht..


    Hab ich richtig geraten oder wolltest du doch was anderes?

    ich hab mit meiner Werkstatt besonderes Glück, der Kollege, der Servicearbeiten, Reparaturen etc. koordiniert wohnt in meiner weiteren Nachbarschaft. Er bringt mir wenn sichs ausgeht mein Moped nach der Servicearbeit zuhause vorbei oder holt sie zum Service ab...
    Ein sensationelles Service und keine Selbstverständlichkeit, ich bedanke mich dann auch stets mit einem Trinkgeld in Papier oder flüssiger Form ;)

    So, jetzt laber ich hier auch mal mit. Ist ja wirklich schon kalt draußen und fahren ist nicht mehr gemütlich jetzt ;)


    Ich hab selbst inzwischen schon einige Reifensätze durch, hab dabei immer Vorder-/Hinterreifen gleichzeitig getauscht, die waren eigentlich auch immer gleichzeitig ziemlich durch. Gefahren bin ich die div. Sätze auf unterschiedlichen Motorrädern.


    Bridgestone S20.. schon länger her..hatte meiner Erinnerung nach ordentlichen Grip, war aber recht schnell verschlissen. Da einfach schon zu lange her kann ich nichts mehr näheres darüber sagen.
    Angel GT: mit dem war ich anfangs sehr zufrieden, hatte großes Vertrauen, allerdings hatte ich den Eindruck dass er mit zunehmendem Verschleiss in Schräglage immer mehr zu schmieren begann, gegen Ende wurde er dann schon ziemlich unruhig.
    RoadTech01: mit dem wurde ich nie so wirklich warm, der war auch Bitumen, Bodenmarkierungen, Kanaldeckeln, Brücken/Dehnungsstreifen immer recht unruhig und fühlte sich für mich auch in größerer Schräglage nie so wirklich gut an.
    RoadSmart03: war ganz ok, etwa ähnlich wie Angel GT
    S21: mit dem war ich sehr zufrieden, sehr neutral auch in großen Schräglagen, allerdings auch recht schnell aufgejausnet.
    RoadAttack03: bisher mein absoluter Favorit, schöne Eigendämpfung, schönes Einlenkverhalten, ähnlich dem S21 allerdings mit deutlich längerer Laufleistung, hat bis zum Ende gut gegrippt auch in tiefsten Schräglagen, auch am Ring beim freien Fahren absolut OK
    Nun - ganz neu aufgezogen und erste Testrunde auf Hausstrecke absolviert: Mitas Sportforce + : Hat einfach aufgrund des schw***günstigen Preises verlockt.. der ganze Satz kostet so viel, wie vom CRA3 ein Hinterreifen... div. Kritiken aus verschiedenen Foren lesen sich recht positiv, also warum nicht.. Erster Eindruck: bretthart! Als hätte man Holzräder.. Bei Schlaglöchern, Rissen in der Fahrbahn etc springt er ein wenig..Nach der ersten Einfahrphase und Gewöhnung an die neue Härte (sowie geringfügiger Druckreduktion) fuhr ich ihn auf meiner Hausstrecke dann bis an die Kante, machte "mein" gewohntes Tempo brav mit, kein Schmieren, keine Rutscher, allerdings etwas nervöser und sensibler für kleine Impulse, insbesondere in Schräglage.
    Mein neuer Favorit wird's wohl eher nicht werden aber allemal auf Höhe eines Angel GT und deutlich besser als der RoadTec01


    Insgesamt zum Thema Reifen und wie toll/nicht toll der ist, welche krassen Schräglagen die verkraften, wie stolz man sein kann, wenn der Reifen schon nach wenigen km wieder abgefahren ist:


    Manchmal fahre ich wie "SAU", fühl mich dabei wohl und macht mir das Fahren spass, fühl ich mich sicher und fahre ordentliche Schräglagen, die nicht mehr viel Luft lassen (vielleicht aus sicht marquez aber trotzdem noch "lächerlich" sind).. da natürlich fast nur auf Strecken, die ich wirklich gut kenne.
    meist fahre ich aber zügig, beschleunige auf geraden nicht übermäßig, muss davor vor kurven nicht gröber bremsen oder lasse auch nur reinrollen, fahre also gleichmäßig, gleitend, etc.
    manchmal ist es auch so, dass ich mich einfach nicht so wirklich wohl fühle, nicht so richtig ins "fahren" komme und es entweder einfach länger dauert oder das wohlfühl-gefühl sich selten auch gar nicht recht einstellt. dann fahre ich weit entfernt von technischen limits und hab trotzdem das Gefühl schon weit genug zu gehen.
    ich freue mich, wenn mein Reifen so lange wie möglich hält, das zeigt mir auch, dass der "runde" Fahrstil dann überwogen hat.


    Das einzige worauf ich stets achte, ist eine saubere Linienwahl. Ich bemühe mich stets, NIEMALS Kurven zu schneiden, mit irgendwelchen Körperteilen auf dem falschen Fahrstreifen zu sein, niemals im Gegenverkehr, Kurven immer sauber auszufahren. Das geht je nach aktueller Verfassung mal sehr zügig und mit hohem Tempo, mal aber auch mit geringerem Tempo.


    Und auch Unterschiede im Fahrbahnbelag machen große Unterschiede in meinem Wohlfühl-Gefühl aus, heller Asphalt, der zudem auch noch leicht spiegelt, weil er schon schön "glattpoliert" ist lässt mich deutlich vorsichtiger fahren, bremst mich in der Kurvengeschwindigkeit erheblich ein, weil ich einfach kein Vertrauen habe und schon oft genug aus solchen Untergründen die Erfahrung gemacht habe, wie rutschig der sein kann, da kommt ganz von selbst das Tempo raus, auch wenn's vielleicht viel schneller gehen "könnte"...


    Das alles bezieht sich ausschließlich auf mich. Ob ich in meiner jeweiligen Wohlfühlzone schneller oder langsamer bin als andere auf der Straße spielt dabei keine Rolle für mich und wenn ich "hergebrannt" werde, gerne und viel Spass. Es wird immer welche geben, die schneller fahren können, es wird auch immer welche geben, die besser fahren können.
    Die besten Fahrer sind diejenigen, die andere nicht gefährden und die sicher wieder zuhause ankommen.
    Das Ziel jeder ausfahrt ist eben genau das: wieder gesund und sicher zuhause ankommen. Ob ich dabei mit 80° oder 20° Schräglage durch die Kurve bin ist am Ende des Tages völlig egal.
    Der Reifen spielt dabei insgesamt eine eher untergeordnete Rolle.


    Oft genug wird bei div. Reifentest auch angemerkt, dass sich die jeweiligen Modelle untereinander nicht mehr viel nehmen. Unterm Strich sind wohl alle schon sehr ausgereift und unterscheiden sich nur mehr in geringen Nuancen.

    Sorry, neu .. hatte ich überlesen..
    Ich meine schon mal von Kettenrädern gelesen zu haben, die nicht sauber gefertigt und damit nicht exakt zentriert waren.. das kannst du leicht/schnell rausfinden... Rad einfach drehen und einen Referenzpunkt am Kettenrad zur Schwinge setzen/behalten, dann das Hinterrad drehen... wenn das Ritzel "eiert" ist das wohl das Problem.. da reicht oft schon eine sehr kleine Abweichung..

    Das hat dann etwas damit zu tun, dass die Kette unterschiedlich gelängt ist. Das kann vorkommen (ich glaube war insbesondere bei der Originalkette so).
    Auch "steife" Glieder können mitunter Grund dafür sein, einfach mal hinten auf den Ständer heben und die Kette durch einen Lappen laufen lassen mit leichter "Umlenkung" durch die Hand, dann spürt man steife Glieder auch ganz gut...

    Versuchen wir's nochmal systematisch:


    - du hast gesagt du hattest den Sensor vorne beim ersten Radwechsel verkantet eingebaut - sitzt er nun völlig sauber und richtig? könnte es sein, dass er durch den vorherigen Falscheinbau etwas beschädigt wurde (verbogen oder so)? steht die sensorfläche direkt und eben und in knappem Abstand über der Impulsscheibe am Rad?
    (Die Distanzscheiben der Vorderradachse hast du in der richtigen Anordnung eingebaut, damit die Abstände alle passen?)



    - eine originale Rückleuchte findest du z.b. in der Bucht.. => Beispiel



    - Sicherungen hast du alle schon mal rausgenommen und geprüft (nicht nur sichtprüfung, sondern auch messen)? lt. Handbuch 7,5A für ABS Kontrolleinheit und 30A für ABS Motor und 15A für ABS-Magnetventil



    - Auch der ABS Sensor am Hinterrad ist sauber eingebaut? bzw. besser gesagt - das hinterrad ist auch sauber eingebaut und der Bremssattelträger/Platte ist sauber in der Führung der Hinterradschwinge drin? wir hatten im Forum schon mal einen Fall, der beim Einbau des Hinterrads nach Radwechsel die Trägerplatte irgendwie verdreht eingebaut hat, sodass die Platte eben nicht in der vorgesehenen Führung lief. Ist aber schon eine Weile her, ich meine da gab's auch Probleme mit dem ABS (bin aber nicht sicher..)



    - Steckverbindungen schon geprüft, evtl. ist eine Verbindung locker/lose



    - Im Handbuch steht u.a.: Magnete jeder Art (magn. Werkzeug..) von Vorder- und Hinterradnaben fernhalten, sonst Möglichkeit die magnet. Rotoren zu beschädigen => ABS Fehlfunktion.... Könnte hier eine mögliche Ursache liegen?



    naja.. und dann wird's schon komplizierter... Steuergerät auslesen wird evtl. einen Fehler zeigen (den ja dein Display auch zeigt), aber wie weit das dann Aufschluss über das Problem gibt..
    dann geht es schon eher in Richtung Steuergerät, ABS Pumpe oder ähnliches..
    Nähere Infos zu ABS Warnleuchte blinkt habe ich im Handbuch nicht gefunden...da wird auf Werkstatt verwiesen..

    Ja, würd ich auch so sehen.
    Wenn du genug Platz und Zeit hast, dann zerlegen und in Teilen verkaufen.
    Wenn Motor OK, dann bringt der schon einiges => siehe Beispiel


    Und die vielen Kleinteile.. Lenkerarmaturen/Schaltereinheiten li/re, Sitzbank, Auspuff evtl., Schwinge, Felgen, evtl. Rahmen, wobei wir ja nicht wissen, wie schlimm es dich und dein Moped erwischt hat und was alles defekt ist... bei dem angegebenen Restwert würde ich fast vermuten dass es etwas gröber ist/war...


    Zumindest positiv, dass du dir hier noch Gedanken über die Resteverwertung machen kannst und hoffentlich möglichst gut und ohne bleibende Schäden davon gekommen bist!