Beiträge von Edieagle

    jede Drosselklappe hat einen mechanischen Anschlag, der die Null-/Ausgangslage zu der Öffnungsbewegung beim Gas geben darstellt.

    Die Öffnung jeder Klappe muss in Nulllage, also am Anlegepunkt, vollkommen gleich sein.

    Meistens wird das mit einer Fühlerlehre mechanisch gemessen und eingestellt nach Vorgabe des Herstellers.

    Diese Einstellung muss auch sehr penibel gemacht werden, möglichst keine Toleranz zwischen den Klappen zulassen.

    Wenn das nicht passt, kann die generelle Synchronisation nicht korrekt gemacht werden.


    Ich hatte mal den Fall bei der meine Maschine nicht rund in niederen Drehzahlen lief und sich immer wieder verschluckte, mit der Gefahr des Abwürgens. Habe dann der Werkstatt den Auftrag gegeben dies schon jetzt bei der neuen Maschine (2.000 km) zu machen.

    Argument der Werkstatt war, dies käme erst bei 16.000er Kundendienst dran. Ich habe aber darauf bestanden.

    Dann kam eine Mail von der Werkstatt = Drosselklappen innerhalb der Toleranz = nichts zu tun.

    Dennoch habe ich auf eine exakte Justage gedrängt, da der Tank sowieso schon runter war.

    Haben die dann gemacht (musste ich bezahlen).

    Ab da lief die Maschine sowas von rund, kein Verschlucken mehr und dazu gratis noch ein reduzierter Spritverbrauch. :obscene-drinkingcheers:

    Vor einer Drosselklappensynchro sollte zunächst die Nullstellung der Klappen geprüft werden.


    Das heißt die Nulllage der Klappen am Anschlag muss zueinander synchron sein.


    Wenn das sichergestellt ist kann die generelle Synchronisation richtig gemacht werden.


    Neue Motorräder haben eine elektronische Synchro-Funktion, da stellen sich die Klappen für den Öffnungsweg zueinander ein.


    Dennoch muss hier zuerst der mechanische Anschlag zuerst geprüft werden.

    Die 900er GS vielleicht aber niemals die 1300er, die liegt mit Koffern und Zubehör bei fast 270 kg.

    ich hatte auch mal ein wummerndes Laufgeräusch reklamiert, das war deutlich zu hören und änderte sich immer mit der Geschwindigkeit.

    Es war aber auch immer vorhanden.


    Der Händler sagte damals, es wären 5 seiner Leute mit dem Motorrad gefahren und keiner hätte was bemerkt geschweige denn gehört. :/

    Was ist das für eine Werkstatt? :handgestures-thumbdown:


    Wegen Umzug bin ich dann zu einem anderen Händler gekommen, worüber ich sehr froh war.

    Der sagte sofort: ja wissen wir, das haben alle dieser Modelle. Allerdings hätten sie auch schon alles probiert und leider keinen Erfolg gehabt.

    Wir haben uns dann nach einer gemeinsamen Analyse geeinigt, die Vorderradlager (Billigware) gegen Qualitätslager (SNR, SKF o. ä.) mit geringerem Laufspiel (also kleinere Toleranz) auszutauschen.


    Das war ein voller Erfolg, das Geräusch trat nicht mehr über den gesamten Bereich auf, sondern nur noch in einem sehr engen Geschwindigkeitsbereich und war wesentlich leiser. Ist ja auch kein Wunder bei dem billigen Serien-Mist, was teilweise verbaut wird.

    Ich kann dies jedem empfehlen, das hat pro Lager 10 Euro gekostet, war also keine Inverstition.


    Soviel zum Thema Werkstätten und Kundenhilfe. Die Unterschiede sind gewaltig. :obscene-drinkingcheers:

    Goldwings sind auch sehr langlebige Motoren (drehen ja nur max. 5.500).

    Überhaupt halte ich von Honda bezüglich der Langzeitstabilität sehr viel, ich hatte mit denen nie ein Thema.


    Aber klar, die Elektronik bringt auf jeden Fall Unsicherheit zumal Motorräder ganz andere Vibrationen mitbringen als Pkw`s. :/

    Hallo Dirk, hallo Freunde

    es gibt dazu keine allgemeingültige Formel zur Verbesserung, außer akut warm halten oder warme Bäder.

    Nach mehreren Bandscheibenvorfällen musste ich die Erfahrung selbst machen.

    Im Gegenteil zu dem Ratschlag "Ruhe halten" war es bei mir genau das Gegenteil: ich musste mich ständig bewegen.

    Das gipfelte 4 Wochen nach dem Akutfall in einer Bergwanderung und jeder erklärte mich für verrückt.

    Dennoch brachte mir dies eine merkliche Verbesserung.

    Die Erklärung vom Arzt war: durch die ständige Hin- und Her-Bewegung des Beckens erfuhr die Bandscheibe (L5S1) eine stundenlange Zentrierbewegung, was beim Ruhigstellen sicher nicht der Fall ist.


    Ich will damit nur sagen, dass man selbst am besten fühlen kann, was einem gut tut. Der Arzt kann nur Ratsschläge erteilen.

    Ohne MRT-Befund ist eine klare Aussage sowiewo nicht möglich, auch nicht mit einem Röntgenbild.


    Vor drei Jahren hatte ich dann in jeder Position immense Schmerzen und konnte kaum mehr schlafen.

    Orthopäde meinte, ich müsste Muskeln aufbauen, was aber definitiv nicht das Problem war. Eine MRT verschrieb er mir dennoch nicht!

    Nach einem Jahr war es mir zu blöd. Ich habe meinen Hausarzt gebeten mit eine MRT zu verschreiben, der Orthopäde machte das einfach nicht. :cursing:

    Ist ja auch klar, wenn ich danach zum Neurochirurgen gehe, ist er mich als "Geldbringer" los. :S

    Der Hausarzt darf das auch, was ich bis dato nicht wusste.


    Den Befund übergab ich dann einem befreundeten Arzt zum ansehen. Sein Kommentar: wenn das so aussieht, wartet man nicht mehr.

    Ich hatte eine akute Spinal-Kanalverengung im Nervdurchgang der Wirbel, der Knochen ist zugewachsen. :(


    Als ich dann zum Neurochirurgen kam, sagte der: Sie sind einer der wenigen der ohne Funktions- Ausfälle kommt (Nervschädigung).

    Im Umkehrschluss bedeutet das: fast alle Wirbelsäulenpatienten kommen eigentlich zu spät; der "Verdienst" der Orthopäden! =O


    Was soll ich sagen, nach der OP alle Schmerzen weg, ich kann wieder alles machen. Das ist wieder Lebensqualität! :thumbup:

    Es liegt also auch immer an uns selbst, wie wir im Einzelfall mit unseren Krankheiten umgehen.


    Im letzten Jahr habe ich mir einen Spinatus- und Bizepssehnen-Anriss zugezogen. Auch in diesem Fall lief es ähnlich, jetzt bin ich von einem Spezialisten operiert und alles ist wieder gut.

    Aber das ist eine eigene Geschichte. :) :obscene-drinkingcheers: