Fahrt ihr mit Gehörschutz?

  • #91

    Zum Hörgeräteakkustiker deiner Wahl gehen, die nehmen einen Abdruck und fertigen dann aus medizinischem Silikon eine passgenaue Orthoplastik. Dann noch den passenden Filter auswählen und du hast auf Jahre im besten Wortsinn "deine Ruhe".

  • #92

    Der maßgefertigte Gehörschutz ist da.

    Passt und sitzt sehr gut beim ersten Tragetest.

    Was der wirklich bringt, kann ich für mich grob in 4 Wochen sagen. Dann bin ich zurück aus dem Mopedurlaub.

    In 2 Wochen geht es Richtung Dolomiten.

  • #93

    bei der Farbe findest du die auch im Dunklen ^^

    ...manchmal bin ich auf beiden Ohren blind :S


    Honda VT 500 E-Suzuki LS 650 Savage-Harley Davidson 1200 Sportster-Honda CB 750 Sevenfifty-Suzuki GSX 1100 G-

    Suzuki Bandit 1200-Yamaha XJR 1200 Kenny Roberts Replica-Honda CBR 600 F (PC35 -Honda VTR 1000 F Firestorm-

    Suzuki GSX 1400-Triumph Tiger 955i-Yamaha FZS 1000 Fazer-Suzuki DL 650 V-Strom (K04)-Suzuki V-Strom 650 (L2)-

    Yamaha XSR 900-Yamaha Tracer 900 GT-Suzuki GSX 750 AE Inazuma-Suzuki GSX 1200 Inazuma-Moto Guzzi 850 V7 Special

  • #95

    Vor einem Monat konnte ich den maßgefertigten Gehörschutz bei Geers abholen. Heute habe ich diesen zurückgebracht.

    Die Geräuschfilterung war fantastisch. Windgeräusche fast perfekt weggefiltert.

    Soweit so gut.


    Aber wenn Gehörschutz für "Motorradfahrer" angeboten wird, sollte dieser auch dafür tauglich sein.

    Gepasst haben die Dinger mal mehr, mal weniger.

    Das wird der menschliche Faktor bestimmt Teilschuld tragen.


    Ihr kennt das vielleicht noch von den kabelgebundenen Kopfhörern, oder heutzutage von den Inearkopfhörern.

    Kam man mit etwas an das Kabel hat man das gut im Ohr gehört. Wenn ihr mit den Ineardingern spazieren geht, hort ihr eure Schritte als Stöße im Ohr.


    Das müsst Ihr euch jetzt 10x schlimmer vorstellen.


    Jede kleine Unebenheit ist bei mir im Gehör angekommen.


    Der Gehörschutz war zu hart. Er hat alles ungefiltert weitergegeben.


    Der Mitarbeiter von Geers in Alpen konnte das sehr gut nachvollziehen und hat mich direkt nochmal auf die 6 Monate Zufriedenheitsgarantie hingewiesen.

    Hab sie zurückgegeben.

  • #96

    Hallo Helmut, warum

    wurde denn der Bügel an den Otoplastiken angebracht - um diese zu entfernen?? 🤔 Das kriegt man auch so hin, ich vermute, dass die Bügel die Otoplastiken ins Ohr drücken, wenn Du den Helm auf hast. Dann kommt evtl. noch Knochenschall-Eintrag hinzu, wenn die Otoplastik zu tief sitzt oder wenn beim Anfertigen des Abdrucks keine Kaubewegung gemacht wurde. Dann drückt das Kiefergelenksköpfchen auf die Otoplastik. Man kann das ausprobieren: Einfach den kleinen Finger mal in den Gehörgang stecken und Kaubewegungen machen, dann merkt man rechts auf 3-4Uhr-Position bzw. links auf 8-9Uhr-Position, wie sich der knorpelige Teil des Gehörgangs verändert. Wenn die Otoplastik zu hart ist, empfiehlt sich ein Material mit einer geringeren Shore-Härte. Als Otoplastik-Form nutze ich gern die Form einer Schlafplastik, wenn noch genügend Platz für den akustischen Filter bleibt: Hier ist das Material außerhalb des Gehörgangs dünner (man will ja mit Schlaf-Otoplastik auf dem Kissen liegen, ohne dass es drückt), was natürlich unterm Motorrad-Helm, wo durchaus die Ohren etwas angedrückt werden, vor allem beim Einbau von Lautsprechern, von Vorteil ist...

    2 Mal editiert, zuletzt von buerste ()

  • #97

    Stimme voll und ganz zu. Ich habe welche von Amplifon. Sie sitzen press - kann man sich daran gewöhnen aber selbst in meinem Shoei Neontec 3 mit ordentlich Platz sind sie unbequem - im Sporthelm von Nolan ertrage ich sie kaum. War eine Fehlinvestition. Habe mir jetzt die aktuellen Alpine Tour bestellt - Sound ist etwas schlechter dafür um Welten bequemer und kosten 15€ vs 200€.


    Ich kann definitiv davon abraten, sich mit mit individuellem Hörschutz zu beschäftigen, wobei jeder natürlich im Empfinden am Ohr anders ist

  • #98

    Mit dem definitiven Abraten gehe ich nicht so ganz mit - es muss natürlich vernünftig gemacht werden und auch vernünftig passen - bei 200 Ocken sowieso. Bei der Abdrucknahme decke ich den Abdruck mit Folie ab und drücke dann die Ohrmuschel leicht an den Kopf heran, damit hab ich ganz gute Erfahrung gemacht, was das Druckgefühl betrifft... Du hast natürlich Recht, was die Empfindungen am/im Ohr und die Empfindlichkeit betrifft. Wer jemals richtig Ohrenschmerzen wegen Gehörgangsentzündung oder Mittelohrentzündung hatte, kann ein Lied davon singen... Bei mir passen die fertigen Norm-Otoplastiken halt nicht. Aber: besser 15 Euro unsonst ausgegeben, als 200 Euro - insofern ruhig die preiswerte Variante probieren...

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