Tellert Quickshifter

  • #1

    Hallo zusammen,


    bin komplett neu hier und habe gleich eine Frage bzgl. des Einbaus eines Quickshifters von Tellert.
    Und zwar ist es so, dass der QS direkt auf die Kabel der drei Zündspulen geschaltet wird, soweit alles klar und verständlich.
    Jetzt ist meine Frage die, wie ich das am besten (saubere Lösung!) realisiere.

    Habe den Tank abgebaut, um die ECU inkl. Stecker zugänglich zu machen.

    Lt. Schaltplan handelt es sich um die Kabelfarben --> Orange | Rot/Grau | Orange/Grün

    Ist das die einzige (mit halbwegs vertretbarem Aufwand( zugängliche Stelle am Motorrad, oder kann man noch von woanders da dran?

    Ich bin Elektroniker, von dem her wäre Löten kein Problem, aber ich hab doch noch Hoffnung, das irgendwie anders hinzubekommen, ohne den orig. Kabelbaum aufzutrennen..

    Weiß hier jmd. wie man die Kabel (oder auch die Pins im ECU-Stecker) am besten anfahren kann?
    Die Bilder im Anhang zeigen den ECU-Stecker und die drei benötigten Kabel.

    Besten Dank Euch im Voraus für Eure Hilfe!

    Lieber Gruß
    Till






  • #2

    Wenn du den Original Kabelbaum nicht auftrennen möchtest kannst du höchstens die Pins auspinnen und mit zwischen Steckern arbeiten. Ähnlich wie bei den plug und play Systemen die es sonst so gibt.


    ich fahre den Translogic quick shifter +Blipper auf meiner MT09 Rn29

  • #3

    Guten Abend Greenlike,

    hmm, daran hab´ ich auch schon gedacht..
    Wahrscheinlich wirklich die einzige Lösung, wenn ich nichts trennen möchte.

    Die einen sagen nun, Löten sei im Kfz-Bereich ein No-Go, die anderen sagen, es sei das Beste.
    Dann gibt es da noch die sog. Stromdiebe, mit denen ich noch keine Erfahrung seither habe.
    Oder sind Schraub-Klemmverbinder besser?

    Ich könnte auftrennen, Aderendhülsen drauf und dann sauber mit Schraub-Klemmverbindern alles zusammen machen.

    Oder oder oder.. :D

  • #5

    Also ich bin gelernter kfzti und kann dir sagen das löten definitiv kein no-go ist. Diese Stromdiebe sind Der größte Pfusch, mir stellen sich die Nackenhaare auf wenn ich die sehe. Dann bitte lieber die Isolierung ab, das neue Kabel auflegen und fein verlöten. Oder durchknipsen, Schrumpfschlauch drüber und dann alle verlöten. So, dass es sauber aussieht und nicht sofort korrodiert. Habe schon oft genug Fehlersuche gemacht und am Ende waren die Stromdiebe locker, oder haben das Kabel so beschädigt, dass es dank Vibrationen einfach durchgebrochen ist 😀✌🏻. Was auch noch eine gute Idee ist sind quetschverbinder zum anschließenden verschrumpfen (Wasserdicht), noch geiler gibt's die als lötverbinder. Vielleicht kennst du die als Eli ja. Die sind auch gut, da gammelt erstmal nichts

  • #7

    Hey Gerrit93,

    okey, dann bin ich jetzt vollends überzeugt, dass die Dinger keinen Wert haben :D
    Ich meine, die Stelle ist ja auch kritisch.. Wenn da was abbricht, fehlt mir gleich der Zündfunke an dem entsprechenden Zylinder.
    Dann wird wahrscheinlich ums Löten kein Weg vorbeiführen.

    Stimmt, die Lösung mit dem teilweisen Entfernen der Isolation und dann Kabel auflegen gefällt mir echt gut!
    Da bleibt das Originalkabel (Litzen) unangetastet und die Verbindung ist durch´s Löten top.

    Danke Dir!

  • #9

    Die sehen auch gut aus, wobei ich da eher händisch löten würde, damit ich auch beurteilen kann, wie gut/schlecht die Lötstelle ist.
    Aber die scheinen ja gut zu funktionieren ;)
    Nimmt man da nen Heißluftföhn oder gar ein Feuerzeug?

  • #10

    Feuerzeug geht auch, Heißluftföhn ist natürlich geiler da gleichmäßigere Wärme. Mit dem Feuerzeug musst etwas aufpassen, da du den Zeitpunkt zwischen Lötzinn wird flüssig und Gummi schmilzt weg schnell Mal verpasst 😄.

    Ansonsten aber wie schon gesagt einfach ein wenig isoliert weg. Neues Kabel einmal drum wickeln und alles verlöten. Gutes Isolierband drüber und fertig, ist halt ein bisschen günstiger als die Dinger zu kaufen. So hab ich schon zig Anhängerkupplungen eingebaut, davon ist auch noch keine mit Elektrik Problem zurück gekommen 😄

  • Hey,

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