Testfahrt Niken GT

  • #1

    Konnte heute bei Mobikes in Neunkirchen die Niken GT testen.




    Losgefahren, gestaunt. Ergonomie ja im Prinzip wie bei meiner Wilbers Tracer, natürlich merkt man, die Kiste ist schwerer. Kupplung etwas leichtgängiger, Motor minimal harmonischer abgestimmt. Was man nicht merkt, dass vorne 2 Räder laufen :!:
    Jede Wette, dass merkt keiner, fährt sich etwas träger, was aber auch das Gewicht ausmachen kann, sonst völlig normal. An der Ampel also Fuß runter, sonst :lol:


    Display gefällt mir nicht so wie meines, die Bedienlogik identisch (Heizgriffe etc.).
    Auf meine übliche Teststrecke, teilweise enge Kurven mit massiv ausgebessertem Asphalt, da zeigt das Fahrwerk sehr schnell, was geht oder eben nicht.
    Leider Verkehr ohne Ende, daher musste ich mehrfach warten, um halbwegs angemessen um die Ecken zu fahren.


    Habe mich drauf gesetzt, nichts am Fahrwerk gepfriemelt. Fahrgefühl würde ich mit sehr satt und souverän beschreiben. Schräglagenfreiheit gefühlt wie bei meiner, setzt nicht früher auf. Ich habe in meinem ganzen Leben noch NIE bei der ersten Fahrt mit einem Motorrad die Raste am Asphalt gehabt! Auf die Fresse legen, 2000 € Selbstbeteiligung, wollte ich mir nicht zwingend geben 8-)
    Aber das Teil liegt dermassen genial auf der Piste, da passiert das fast automatisch ohne das Gefühl, ich bin auf der letzten Rille.



    Und das waren Kurven mit einem Untergrund, da wäre ich mit meiner Tracer nach 6600 km etwas zurückhaltender reingefahren, habe noch Reste von Selbsterhaltungstrieb :mrgreen:
    Der Verbrauchsanzeige nach, die ich vor dem Start genullt hatte, braucht der praktisch neue Motor etwas über 5 Liter, so≈06, 0,7 mehr als meine Tracer.


    Resümee:
    Bin beeindruckt. Das Ding in den Alpen auf schlechten und / oder feuchten Strecken, da wird die Luft für konventionelle Mopeds sehr dünn, ein gleichwertiger Fahrer ist mit der Niken um die Ecken rum klar schneller mit weniger Risiko unterwegs.


    Okay, die Star Wars Optik muss nich jedem gefallen, mein Ding wäre sie auf den ersten Blick auch nicht. Fakt ist aber, dass System funktioniert verdammt gut.


    Lästerlich gesagt, damit fährt jeder Depp in kurzer Zeit mit 45° Schräglage um die Ecken :lol:
    Perfektion kann dann auch langweilen.


    Positiv gesagt, bei intelligentem Fahrstil sind die Reserven deutlich größer. :clap:


    Gruss Thomas

  • #2

    Ja - Thomas, deckt sich voll mit meiner Erfahrung der Probefahrt vom letzten Jahr.
    Könnte leicht sein, dass ich heuer zuschlage, muss die Niken aber nochmals 3-4 Stunden testen, da ich mit meiner Arthrose in der Schulter nicht mit jedem Moped fahren kann. Aber die erste Probefahrt hat mich aufgrund der Sitzposition zuversichtlich gestimmt.
    Gruß
    Alfred

    Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken

  • #3
    Zitat von OldMan54

    Konnte heute bei Mobikes in Neunkirchen die Niken GT testen.



    Resümee:
    Bin beeindruckt. Das Ding in den Alpen auf schlechten und / oder feuchten Strecken, da wird die Luft für konventionelle Mopeds sehr dünn, ...
    Gruss Thomas


    Ist das in den Alpen ab einer bestimmten Höhe nicht generell so mit der dünnen Luft? :mrgreen:
    Hab vorgestern meine erste Niken in freier Wildbahn gesehen. "Leider" war ich grad beim Kuchenessen und saß nicht auf dem Moped. Aber bei den Kilometern die ich mache - wenn ich dann immer gleich zwei Vorderreifen wechseln muss. Wahrscheinlich steckt die Reifenlobby dahinter. 8-)


    Entspannte Grüße
    Stoppelhopser

    Ich kann gut Mitmenschen umgehen.

  • #5

    [/quote]
    Aber bei den Kilometern die ich mache - wenn ich dann immer gleich zwei Vorderreifen wechseln muss. Wahrscheinlich steckt die Reifenlobby dahinter. 8-)


    Entspannte Grüße
    Stoppelhopser[/quote]


    Was mir am meisten zu Bedenkan gibt ist, dass diese Vorderräder ausschließlich Bridgestone herstellt. Es gibt zwar von anderen Herstellern auch diese Dimension, allerdings nicht mit dem geforderten Geschwindigkeitsindex.

    Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken

  • #6

    Die Reifen gibt es meines Wissens auch von Metzeler. 8-)


    Wie der Reifenverschleiß vorne im Vergleich zu einer Tracer ist, wird sich zeigen.
    Ist sicher kein Motorrad für Schnäppchenjäger und Sparfüchse :mrgreen:


    Andererseits ist die Niken, im Vergleich zur BMW Palette, für die gebotene Technik und Ausstattung wieder günstig.
    Wird nie ein Massenprodukt sein. Zumindest findest du auf einem Parkplatz unter den unzähligen GS locker deine Kiste :clap:


    Dann etwas Regen in den Alpen, ein routinierter Fahrer, dann bekommen diverse Fahrer der >150 Ps Klasse die Sinnkrise und liegen wieder auf der Couch ;)

    2017er Tracer 900, Wilbers 641 + Low Friction Gabelfeder

  • #8

    Klar, richtig Ballern geht auch ohne 2. Vorderrad



    Die Reifen heute sind auch besser als vor 10 Jahren ;)



    Die Husky war das einzige Moped, wo ich für Reifen die gleiche Kohle wie für Sprit brauchte, war nur beim Gummi-dealer :cry:
    Ausserdem immer irgendwas im Eimer, nach 2 Jahren verkauft, da war die Garantie... :lol:

  • #9

    Wie kommst du mit dem Freundlichen Verkäufer von mobikes klar der dir das nummernschild dran gemacht hat auf dem Bild? Komme auch da aus der Nähe
    Gruß Nico


    Gesendet von meinem SM-N950F mit Tapatalk

  • #10

    Wir (als Familie im erweiterten Sinn) haben letztes Jahr dort 4 Motorräder gekauft. Auch die Abwicklung nach dem Unfall meiner Tochter mit der dann schrottreifen MT03 klappte exzellent.


    Motorrad Preise, Inspektionen, Reifenwechsel, Beratung, wir sind voll zufrieden.


    Also nichts zu meckern 8-)

    2017er Tracer 900, Wilbers 641 + Low Friction Gabelfeder

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