Motorradfahrern vs. Depression

  • #11

    Moin Alle!


    Ich hab gern gelesen, was ihr schreibt, danke. Es ist kein Versuch einer Therapie und ich war ob der hiesigen Reaktionen unsicher, was da kommt.
    Klar macht er weiter mit der ärztlich begleiteten Therapie. Die kann ich nicht ersetzten. Ich Versuch mehrere Schienen auszuloten und positiv zu besetzen, die sich ergänzen können. Und eine kann auch der Austausch im Forum für Biker sein. Klar nicht über seine Krankheit sondern zum Moped und mehr.


    Ich bin froh, dass hier durch euch ein sachlicher Austausch möglich ist; find ich stark und danke sehr!


    Beste Grüße
    Tschüss


    Detlef



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  • #12

    Ich habe in der Familie erfahren das wenn es ambulant mit Psychologischer Psychotherapeut nicht weiter geht hilft nur die stationäre Behandlung.
    Danach muss sich das Umfeld ändern.

    Gruß Sarek


    --


    "Ab einem gewissen Alter hat ein Mann nichts mehr im Kornfeld zu suchen. " Michael

  • #13

    Depression ist eine ernste Sache, die nicht zu unterschätzen ist. Viele richtige Sachen stehen schon da. Licht, Bewegung, frische Luft, Freunde, Halt, Perspektive sind wichtig, aber man sollte wirklich einen Profi hinzu ziehen. Es gibt Fälle, die lassen sich sehr gut medikamentös behandeln, andere brauchen regelmäßige Sitzungen. Ab zum Arzt! Das ist keine Schande, auch manche da Vorbehalte haben.

  • #14

    Vielleicht hilft es, ein bisschen an den Mopeds zu schrauben und dabei einfach reden. So würde ich es versuchen. Viel Erfolg!


    Ich finde alle Antworten hier echt ok. Keine dumme Sprüche, das spricht für die community hier. Respekt!

    Grüße

    SmartGR

    Tief im Westen . . . . . .

  • #15

    Wenn Motorrad ihm im Sommer genug hilft und er dem Sport nicht so zugeneigt ist, würd ich auch mal einfach vorschlagen ein altes Motorrad zu holen - bissl runtergerockt - und das entweder komplett herrichten oder so umzubauen wie es gefällt.
    Mit allem drum und dran als Vater-Sohn-Projekt bei dem er (falls er es noch nicht kann,) auch etwas handwerkliches Geschick und die technische Funktion erlernt und stetig sieht dass er in der Lage ist etwas zu schaffen.
    Wenn man sowas kann, sticht man in seinem Alter damit heutzutage auch aus der Menge heraus.
    Wenn Papa sowas selber nicht gemacht hat, ist es ja auch nicht schlimm. Dann lernt ihr es halt zusammen.


    Weniger als Ablenkung sondern mehr als Selbstbestätigung dass er in der Lage ist etwas zu schaffen worauf er Stolz sein kann. Im Sommer damit dann zu örtlichen Treffpunkten und er wird schon von genug Leuten einfach mal zum Bike angequatscht werden -
    wenn ich mit Vatters alter MZ ETZ hier durch die Gegend kurve kann ich mich jedenfalls kaum vor Fans retten.

  • #16

    Achso ganz vergessen


    Vorher zum Medizinmann, Inspektion machen.
    Vitamin D Mangel oder Schilddrüse sind glaub ich die Hauptverdächtigen.

    Gruß Sarek


    --


    "Ab einem gewissen Alter hat ein Mann nichts mehr im Kornfeld zu suchen. " Michael

  • #17

    Wie hier schon erwähnt handelt es sich um eine ernst zu nehmende Krankheit. Auch wenn es Deinem Sohn vielleicht schwer fällt, angemessen auf Deine Angebote ihn zu bewegen zu reagieren, höre bitte nicht damit auf. Er bekommt das sehr wohl mit. Die Teilnahme an einem MBCT-Kurs (https://www.mbsr-verband.de/mbsr-mbct/mbct.html) kann helfen zu lernen, sich nicht mit den Gedanken, die man hat zu identifizieren.


    Viel Erfolg,
    Stoppelhopser

    Ich kann gut Mitmenschen umgehen.

  • #18


    Absolut richtig. Das Gehirn ein komplizierter biochemisch-physikalischer Reaktor. Krankheiten können da auch einfach nur chemische Ursachen haben. Die lassen sich dann tatsächlich einfach behandeln.

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