Beiträge von Chefin

    Aktuell Mofessor von Berotec an einer F650, wird auch bei der Tracer drauf kommen. Tank und Ventil und Elektronik kann man getrennt verbauen, daher findet sich eigentlich überall ein Plätzchen.


    Was mir bei dem Modell gut gefällt: es wird nur Temperatur gemessen und danach geölt. Kein GPS, Radsensor, aber auch nicht einfach nur nach Zeit gesteuert, was eben bei niedrigen Temperaturen zuwenig und im Sommer zuviel Öl bringt. Plus, Minus, Taster anschliessen. Taster für Regen, dann wird 10x soviel geölt. Drückt man, LED zeigt an das man mehr ölt.


    Nachteil: die Felge wird nie 100% Ölfrei sein und trotzdem Kette perfekt. Das können nur solche die dann noch GPS oder Radsensor verbauen.

    Ok, also wir reden von 10.000km im Jahr bei sagen wir 6l Verbrauch auf Hundert und 20ct gespart. 600l a 0,2 Euro ergibt 120 Euro. In 10 Jahren also 1200 Euro gespart. Dafür ca 1200 Euro mehr Steuern bezahlt weil Diesel eben mehr KFZ-Steuer bezahlen.


    Ja, wenn Dieselfahrer viele km mehr fahren(die 10k sind Durchschnitt aller Autos), dann können sie 120-240 Euro im Jahr sparen. Wow, ich bin begeistert. Also...wir bekommen das Geld nicht, wir bezahlen nur weniger. Fahren wir nicht, bekommen wir auch nichts.


    Das ist absolut mit den 10k vergleichbar für 6 Monate an Subventionen. Ja, ich kannte schonmal so eine nette Person, man nannte sie Pipi. Sie macht sich auch die Welt wie sie ihr gefällt.


    Also echt Leute, gehts noch? Auf obige Rechnung hättet ihr selbst kommen können und gesehen, wie dumm solche Argumente doch eigentlich sind. Und diese Steuersubvention gibt es bereits vor meiner Geburt, und vermutlich auch vor eurer. Hat eure Ausbildung mitfinanziert, weil Dad und Mum mehr Geld über hatten. Also echt...manchmal zweifel ich echt.

    Tja, und deswegen weis ich sicher, das es mit dem Elektro nichts wird.


    Die leute sehen da nur eine Quelle um Geld der Allgemeinheit abzuzocken. Wirkliche Ökologie herrscht da keine. Ohne die Prämie würden aktuell auch keine Million Autos neu angemeldet sein, sondern nur die 100t-200t der Menschen die neben dicken Geldbeutel auch das innere Bedürfniss haben, sich ökologisch zu beweisen.


    Und das mit dem Lithiumabbau und den Schwermetallen ist auch nur lächerlich. Die sind im Salzsee bereits gelöst. Wenn die nun danach auf Halde rumliegen, mag das vieleicht komisch sein. Aber dem empfehle ich mal Erfurt zu besuchen. Und sich die Kaliberge dort anzuschauen und wie sorglos das alles vom Regen in den Untergrund gewaschen wird. Incl der radioaktiven Kontamination dieser Salze.


    Und das seit 50-60 Jahren. Ich habe aber bisher noch keine Auswirkungen dort in der Region gesehen. Die Menschen dort sind so gesund wie wir.


    https://de.wikipedia.org/wiki/Monte_Kali


    Und das wofür? Um Dünger für die Bauern zu bekommen, damit wir billige Brötchen haben. Sonst würde Mehl das doppelt kosten ohne diese Intensivdüngung. Diese Salzberge(und das sind wirklich Berge, keine Haufen mehr), haben genau das selbe Problem.Dazu kommt, das Grundwasser ja an diesen Salzlagerstätten auch aussen vorbei strömt und Salze rauslöst. Folglich ist unser aller Grundwasser derartig kontaminiert. Im Meer konzentriert sich das ganze, inzwischen so stark, das man überlegt bestimmte Metalle dort zu gewinnen. Gold zb und Platin. Die Konzentration im Salzwasser der Meere ist sehr hoch und damit ertragsmäsig profitabel.


    Man sollte wenn man sowas liest auch mal schauen: 1. wer schreibt das und 2. gibt es auch noch weitere Meinungen dazu.

    Nein, der Verbrenner hat nicht besser funktioniert. Aber das Versorgungsnetz war einfacher aufzubauen. Die Stromer waren in der Stadt überlegen. Aber auf dem Land diese Strommengen hinzubringen ar halt nicht drin damals. Das Netz brauchte noch Jahre bis es auch nur in jedem Ort angekommen war.


    Eine Tankstelle mit einem Fasslager und einer Zapfpumpe war in 2 Tagen aufgebaut. Egal wo. Das hat dann den Ausschlag gegeben, den Verbrenner weiter zu entwickeln. Obwohl der viel mehr Wartung brauchte und öfters defekt war damals. Dazu kommt, das es weder Tankuhren noch Akkuladezustandsanzeigen gab. War die Energie zuende, konnte man beim Verbrenner loslaufen und eine Flasche Sprit mitbringen. Beim Akku ging das nicht.


    Die Menschen haben also hier eine Komfortentscheidung getroffen und die Industrie hat sich dran orientiert. Und wenn du die Qualmwolken solcher Fahrzeuge und den Gestank noch dazu rechnest, das hätte eigentlich Pro Akku ausgehen müssen. Aber wo kein Strom, da kein Akku. Verbrenner dagegen hat man zur Not sich paar Fässer mit Lastwagen liefern lassen und zuhause getankt.

    Die Elektromotoren im KFZ die aktuell so kommen sind fast alles Neuentwicklungen von der Technologie. Tesla mit seinen Drehstrom-Asynchronmotoren hatte noch konventionelle Technik. Die kann man gut scalieren, also hohe Ströme durchjagen. Aber sind nicht so gut regelbar. Besser sind Magnetmotoren. Drehstromer haben nämlich keine Magneten. Und DC-Motoren haben Kohlen die verschliessanfällig sind. Also BEC Systeme. Nur die sind neu, vor 20 Jahren im Modellsport aufgekommen. Vorher hatte man einfach keine passablen Regelungen dafür. Und die Magnete die dazu entwickelt werden sind auch neu. Neodym ist nur ein Oberbegriff, zum einen gibt es andere seltene Erden Kombinationen, zum anderen sind sie nicht sonderlich Temperaturstabil. Das wird aber gerade entwickelt.


    Führt nun dazu, das wir völlig neue Arten an Elektromotoren erhalten. Auch was die Bauformen angeht. Bisher war doch mehr so ein Kompromiss aus Drehzahlfestigkeit(also möglichst kleiner Durchmesser wegen Fliehkraft) und Drehmoment, wo sich große Durchmesser besser eignen. Aber große Durchmesser mit Drehzahl war bisher nicht drin. Nun fängt man an mit Kohlefaser zu experimentieren, welches die Wicklungen vor den Fliehkräften schützt. So kann man große Durchmesser UND hohe Drehzahlen erreichen.


    Also da tut sich gerade enorm viel. Ausentwickelt sind die noch nicht. Und was Akku angeht, ditto. Und nicht zu vergessen, die Kühlung. Ölkühlung ist nett, aber kann von der Effizienz nicht mithalten. Wäre dem so, würde man nicht an Ölkühlungsmotoren noch Luftkühlrippen bauen. Man würde sie vollständig mit dem Öl kühlen. DAs aber schafft man nicht. Beim Elektromotor muss man das aber nun hinbekommen. Weil Wasser keine gute Idee ist. Allerdings wird auch da gerade geforscht. Wasser hätte einige Vorteile.


    Ich bin aktuell beruflich relativ nahe an den Firmen die in dieser Entwicklung involviert sind. Wir stellen Bauteile her die dort verbaut werden in solchen Motorcontrollern und daher hat man hier und da Gespräche mit den Entwicklern. Die bauen Zeugs, da haben wir vor 10 Jahren geträumt. zB die enorme Antriebsenergie in den Boston Robotics Maschinen auf so kleinem Raum sind ebenfalls ein Nebenprodukt der Motorenentwicklung für E-Autos. Deswegen kommen die auch gerade so in Schwung.

    Ja, aber nicht im Winter. Da musst den Akku vorher konditionieren, also "warm" fahren durch hohe Entladeströme. Oder er heizt sich vor, was Energie kostet und die Reichweite verkürzt. Dazu kommt, das 300km Reichweite dann erreicht werden, wenn man konstant langsamer fährt als Erlaubt und üblich. So 80 auf Landstrasse, in der Stadt kurz anschucken und dann möglichst lange segeln und auf Autobahnen 100-110, besser noch 88 im Windschatten vom LKW.


    Des weiteren sind das Peakwerte, die nur kurz erreicht werdne. Auch der Tesla erreicht zb die 150KW Ladung nur wenn der Akku warm ist, unter 20% Restladung und dann für 5-10 Minuten, dann schaltet er schon runter. Den nun überhitzt der Akku.


    Wie schnell man den Akku laden kann, hängt dann auch von der Kapazität ab. Alles über 1C ist Schnellladen. C = Kapazität in Ah. 1C heist das pro Ah 1 A Ladestrom möglich ist. Ein Tesla mit 100KWh wird also am 50KW Lader mit 0,5C geladen. Ein 18 KWh Mopedakku lädt aber nur mit 9KW bei 0,5C. Oder ich muss mit 20KW laden, bin dann aber im Schenlladebereich mit erhöhtem Akkuverschleiss. Und 50KW in einen 18KWh Akku, das stresst den extrem. Ein Ladezyklus wären dann 5-6 normale Ladezyklen.


    Dieser Effekt ist dazu noch verstärkend, heist...wenn man kleinen Akku hat und daher viel öfters laden muss für die selbe Strecke und das dazu noch Schnellladen, weil es nervt 3x am Tag nachzuladen nur für eine Tagestour, hat am AKku keine 2 Jahre Freude. Ein TEsla dagegen mit 100KWh, 1x pro Woche nur nachladen hat selbst mit 100KW Ladestrom noch kein Schnellladen und hält damit 1000-1500 Ladezyklen durch. Das sind enorme Haltbarkeiten. selbst mit 30KWh Verbrauch würde man 330km schaffen. Also 330.000 KM am Akku. EIn 20KW Akku im Moped dagegen würde nur 500 Ladezyklen schaffen, weil zuviel Schnellladen und jeder Zyklus bringt einen nur 100km weit. Das wären also 50.000km und Akku kaputt.


    Da geht also noch viel Wasser den Bach runter, bis das Konzept stimmig ist und wir damit eine brauchbare Mobilität aufbauen können.