Beim Motorradfahren geht es nicht darum einen evtl. Schaden von einer Vollkasko-Versicherung bezahlt zu bekommen. Viel wichtiger ist das man so fährt das ein solcher Schaden gar nicht erst entsteht. Gut, zugegebener Maßen, das ist nicht immer leicht und könnte auch mal unabwendbar sein.
Ich persönlich halte beim Motorrad aber nichts von de "Vollkasko-Mentalität". Was nützt es mir ggf. einen finanziellen Schaden ersetzt zu bekommen, einen Schadenfall aber nur verletzt, schwer verletzt oder gar nicht zu überleben.
Daher ist der Verzicht auf eine VK für mich auch sowas wie eine lebensverlängernde Maßnahme und zu meiner eigenen Gesunderhaltung. Damit ich mein Motorrad nicht aus eigener Dummheit oder Nachlässigkeit schrotte, muss ich eben bewußte Vorsicht und Umsicht walten lassen.
Und um Schäden durch Umfaller oder ähnliche Nachlässigkeits- oder auch vlt. Anfängerfehler zu mildern oder ganz zu verhindern, dafür baut man sich halt entsprechende Motorschutzbügel und dergleichen an die Maschine.
Auch ich war mal jung
und habe meine Testreihe durch. Aber, dank des Ratschlages eines guten Kollegen, komplett mit guten Sturz- bzw. Motorschutzbügeln durchgeführt, ohne kostenspielige Folgen.VK-Versicherung hätte sich niemals bei mir gelohnt und mich wohl stattdessen den Preis eines weiteren Bikes gekostet.
Also, sich bewußt selbst auf die eigenen Finger beim Motorradfahren schauen, vernünftig bleiben - und die VK-Absicherung ist entbehrlich.
Bari87, sicher das Du das ganze Jahr mit dem Moped unterwegs sein willst? Bestimmt interessant im Winter bei der "Sauerrei" in München zwischen den ganzen "Büchsen" rumfahren zu dürfen. Zudem bist Du garantiert zu penibel und wirst die salzbedingten Verschlechterungen an Deinem Moped nicht ertragen können.
Nur in der eigentlichen Saison Moped zu fahren spart viel mehr Geld als nur den anteiligen Versicherungsbeitrag.