Die Lambdasonde (Sprungsonde) ist eine aktives Bauteil, das ein elektrisches Signal (eine elektr. Spannung) erzeugt:
https://www.ngk.de/de/produkte…zirkondioxid-lambdasonde/
"Durch die entstehende Potenzialdifferenz liegt eine elektrische Spannung (U) an den Platinelektroden an. Ist das Gemisch mager, beträgt das Sondensignal etwa 0,1 Volt. Ist das Gemisch fett, liegt sie bei 0,9 Volt. Bei Lambda=1 findet ein charakteristischer Spannungssprung von 0,8 Volt statt."
Wie z.B. Auch Piezoelemente. https://de.wikipedia.org/wiki/Piezoelektrizit%C3%A4t
Da iss nix mit ein bisschen Widerständen und so. Die Lambdasonde generiert ein Signal. Da muss ein Signal generiert werden!
Das gibt wohl auch ein Art recht hochfrequentes Rechteck-/Sägezahnsignal.
Mich wundert nur, mit welchen Kabeln das Signal an die ECU geführt wird! Wie genau und gut, wie unverzerrt kommen diese 0,1V respektive 0,9V an der ECU an?!?
In der analogen Audiotechnik würde man abgeschirmten Kabeln arbeiten. Und eventuell sogar mit Symmetrischer Signalübertragung https://de.wikipedia.org/wiki/…he_Signal%C3%BCbertragung, damit dieses mickrige Signal ungestört an der ECU ankommt. Und dort auch wirklich noch was aussagt.
Auch am Motorrad gibt es sowas wie Signalübersprechen und Fremdstörungen!
Wenn ich mir aber das Kabel an der Lambdasonde an meiner Tracer so anschaue, da sieht man sogar die einzelnen Adern unten am Auspuff, wird mir bange. Damit wollen die ein Rechtecksignal mit 0,1-0,9V abgreifen und übertragen! Oh je, ohe je.
Die Lambdasonde altert und verschmutzt im Laufe der Zeit vielleicht auch noch.
Ich weiss nicht, ob diese Lambdasondengeschichte wirklich was Gescheites und Brauchbares ist? Oder nur eine Alibilösung für den Gesetzgeber und den Umweltschutz? Ist das was Ausgreiftes?