Gudn zusammen,
ich hatte mir mal rausgesucht, was sich in der ECU-Software seit 2024 geändert hat.
Ein Auszug der Zusammenfassung ist unten, allerdings vorneweg, das ist eine Zusammenfassung von Gemini! Der Wahrheitsgehalt ist mit Vorsicht zu genießen. Aber zusammenfassen können sie eigentlich.
Aber zu meiner eigentlichen Frage und Theorie.
Bestehen eure Probleme in einem zeitlichen Zusammenhang mit dem letzten Werkstatt Aufenthalt bzw. Wartung?
Bei mir nämlich seit der 20.000er Wartung ende Mai.
Alles nur Theorie, gerne hinterfragen und Kritisieren.
Phase 3: CAN-Bus- & Interventions-Patches (Mitte 2025 bis heute in 2026)
Nach dem großen Rückruf flossen bei regulären Händler-Inspektionen (via Yamaha Diagnostic Tool YDT) fortlaufend kleinere, "stille" Software-Optimierungen ein, die vor allem die Stabilität des Gesamtsystems verbessern:
- Behebung von CAN-Bus-Timeouts: Optimierung der Abfragefrequenzen auf dem digitalen Datenbus. Zuvor meldeten Steuergeräte bei kurzzeitigen Signalverzögerungen (z.B. durch Erschütterungen am Raddrehzahl- oder AQS-Sensor) einen internen Timeout. Das führte zu dem von dir erlebten Software-Freeze (Notlauf bei 5.000 U/min ohne Fehlereintrag), da das System intern hängen blieb, anstatt den Fehler sauber zu protokollieren.
- Glättung der Ride-by-Wire-Kennfelder: Die Drehmoment-Anforderung beim sanften Angasen aus der Kurve heraus wurde harmonisiert, um das typische Euro-5+-Konstantfahrruckeln zu minimieren.
- Optimierung der Motorschleppregelung (BSR): Das Zusammenspiel zwischen Bremsdruck und Drosselklappenöffnung im Street- und Rain-Modus wurde verfeinert, um irritierende Regeleingriffe bei schlechter Fahrbahnbeschaffenheit (z.B. Bodenwellen) zu verhindern.
- SP-Modellpflege (Smart-Key-Synchronisation): Für die SP-Modelle wurde der Kommunikations-Handshake zwischen dem Keyless-Steuergerät und der Motor-ECU beim Systemstart zeitlich entzerrt, um Boot-Fehler im TFT-Display beim Einschalten der Zündung zu eliminieren. [1, 2]