Beiträge von neffel

    Eigtl. nur der 1000er - es war auch nicht wirklich irgendwas besonderes aufgefallen meinerseits, somit auch nichts weiteres angefordert oder besprochen. Auf Garantie wurden die Fußrasten getauscht (Yamaha Rückruf, weil wohl zuvor nicht EU-Konform).


    Ja, auch ich empfinde die Rechnung als happig für einen 1000er. Hab mich vor dem Kauf hier etwas schlau gelesen, wo die Kundendienste preislich liegen und bin von etwa 300€ ausgegangen.

    Rechnung (gerundete Werte)

    Ölfilter22€
    Öl 3,2L70€
    Prüfung Diagnosewerkzeug Fehlerspeicher auslesen40€
    Kleinteile2,50€
    Schmiermittel & Co10€
    Arbeitszeit 16AW240€
    Summe384€


    Der Händler ist im PLZ Bereich 88xxx.

    Terminvereinbarung für den Jahresservice steht aus. Es sind noch keine 4000km auf der Uhr, Reifen sind bereits gewechselt, sollte also nicht viel mehr als ein Ölwechsel nötig sein. Vorab fordere ich dieses Mal einen Kostenvoranschlag an.

    Ja, das gibts z.B. bei Brembo in Form von RCS:
    https://www.brembo.com/de/losu…d/rcs-brems-hauptzylinder
    https://www.brembo.com/de/losu…sa-corta-rr-geberzylinder

    Mir gehts darum, zu klären, ob die Vorspannung, die durch den original Bremshebel bei meiner MT-09 verursacht wird, so bei allen anderen auch vorhanden ist.

    Mir kommt das ungewöhnlich vor, zumal ich den vermutlichen Schaden an der Primärmanschette habe. Wenn ich den Bremshebel montiere, drückt der Druckpin (da wo bei der Querschnittszeichnung der Pfeil mit Hebelkraft ist) den Kolben (rot schraffiertes Teil bei der Querschnittszeichnung) ein. Die Ruheposition des Kolben, der die Manschetten trägt, ist bei montiertem Bremshebel dadurch etwas vorgespannt.

    Die Empfehlung von ProBrake ist "kein Spiel", aber halt auch keine Vorspannung, dadurch dass der Druckstift am Bremshebel in Ruheposition den Kolben im Hautpbremszylinder etwas eindrückt.

    Danke für Deine Antwort! Dass man hier nichts einstellen kann/soll, ist vermutlich so. Die nicht-erwähnung im Werkstatthandbuch und auch die Tatsache, dass da zwar eine Schraube/Mutter am Druckstift ist, aber das Ding vermutlich ordentlich eingeklebt ist. Deine Vermutung, einer beschädigten Manschette im Hauptbremszylinder, teile ich.

    Interessant, was die KI dazu sagt - welche KI/Model war das?

    ProBrake sagt folgendes zur Montage:

    https://www.probrake.de/magazi…eitung-Hebel-STAGE-DE.pdf

    Heisst, man muss die Vorspannung, die der Originalhebel produziert, nachbilden. Also muss man herausfinden, wieviel und das auch irgendwie nachkontrollieren können. Weil zu viel Vorspannung lebensgefährlich sein kann. Und zu wenig Vorspannung heisst, man hat übermaßigen Leerweg und der Bremsdruck kommt erst, wenn man den Hebel bereits deutlich Richtung Lenker gezogen hat.

    Hab ChatGPT bemüht, der hat mir das angehängte PDF generiert. Hier wird die Gefahr einer beschädigten Primärmanschette beschrieben, wenn der Druckstift am Bremshebel den Bremskolben im Hauptbremszylinder vorspannt. Würde dann zu meinem Schadensbild passen. Nach nichtmal 4000km.

    Nun kann es natürlich sein, dass ChatGPT einfach nur was zusammen fabuliert. Das ist derzeit noch die Krux an den KIs. Es kommt alles sehr plausibel daher, kann aber in beliebigen Teilen und Details erfunden sein.

    Wer hat hier schon Hebel umgebaut bzw. hat Lust, den Bremshebel abzuschrauben, um zu schauen, wie sich das bei deren MT-09 RN87 verhält?

    Die Dinge, auf die man dabei achten muss:
    Rückt der Hebel von alleine etwas aus der Armatur, sobald man die Schraube/Stift herausschraubt/zieht?
    Lässt sich der Bremshebel nur mit etwas Druck gegen die Armatur wieder befestigen?

    Wenn ja, dann ist da Vorspannung. Ich würde nun erwarten, dass das bei allen RN87 so ist. Man könnte messen, wie weit der Druckstift herausguckt, um nachvollziehen zu können, ob das bei allen gleich ist.

    Hallo zusammen! Wer weiss was über die Einstellung vom Druckpin an der Vorderbremse (auch Schnüffelspiel genannt)? Allgemein, aber auch spezifisch zur MT09 SP RN87 Bj. 2024/2025.

    Bei mir ist es so, dass der Bremskolben am Hauptbremszylinder schon ein wenig reingedrückt wird, wenn man den Bremshebel montiert. Da ist also eine gewisse Vorspannung vorhanden. Soll das so? Besteht hier nicht die Gefahr, dass die Ausgleichsbohrung nicht ganz geöffnet ist und dadurch die Bremse festgehen kann, wenn Hitze ins Spiel kommt?

    Warum frage ich überhaupt? Sowohl, weil das bei der Montage von Zubehörhebeln von Belang ist, aber auch weil ich Probleme an der Bremse bekommen habe, die auf einen Verschleiss der Dichtungen im Hauptbremszylinder hindeuten. Symptom: Bremse laangsam ziehen => Hebel geht bis zum Lenker. Bremse zügiger ziehen => Druckpunkt stabil, auch über Nacht per Kabelbinder.

    Hab versucht über Google und Handbücher Informationen zu finden, auch bei Brembo - ich finde so ziemlich keine Information darüber, wie die werksseitige Einstellung des "Schnüffelspiels" bei der Yamaha MT09 RN87 2024- eingestellt werden sollte.

    Viele Grüße!