Beiträge von Hans 09

    Letzte Woche habe ich meine Ritzelabdeckung an der RN29 getauscht. Da sah es genau so aus, weil der Vorbesitzer das nie sauber gemacht hat. Über dem Ritzel befindet sich direkt eine Führungsschiene aus Kunststoff. Die streift das überschüssige Kettenfett von der Kette und dann läuft die Soße langsam unten hinter der Ritzelabdeckung raus. Natürlich verteilt das Ritzel selbst auch noch ordentlich Kettenfett hinter der Ritzelabdeckung.


    Ergo, ist es nix schlimmes, ich würde das aber hin- und wieder reinigen.

    Ich weiß ja nicht wie alt du bist, aber bist du noch nie ein Fahrzeug ohne ABS gefahren? Als ich anfing Mopped/Motorrad zu fahren war ABS noch nicht groß verbreitet auf dem Motorradmarkt. Ergo mussten wir damals alle ohne ABS auskommen und wir haben es auch überlebt. :) Ich kann mich an 2 Rutscher in meiner Jugend (16 Jahre alt) erinnern, in denen ich es bei Regen leicht übertrieben habe und auf den Ars...gefallen bin. Aufgrund der niedrigen Geschwindigkeit (Ich wusste ja, die Fahrbahn war nass!) ist zum Glück nicht viel passiert. Aus diesen beiden Fehlern habe ich gelernt und habe von da an meine Fahrweise angepasst und bin bei Regen oder ähnlich rutschigen Verhältnissen eher vorsichtig unterwegs. Ich bin seit 36 Jahren unfall- und Rutscherfrei.


    ABS ist gut, aber sicherlich kompensiert es nicht immer die Folgen einer unangepassten Fahrweise. Somit "ruled" ABS eben nicht immer und überall. Die Physik setzt hier ganz klar Grenzen.

    Yeep! So sehe ich es auch. Ich finde ABS grundsätzlich gut (wenn es gut funktioniert), NUR ersetzt das nicht eine vorausschauende Fahrweise! Wenn man mit manchen Leuten beim Motorradtreff spricht, denkt man unweigerlich, dass ABS, TCS & Co. denen den Arsch retten soll, von gefühlvollem und angepasstem Bremsen haben die noch nie was gehört. Ich habe wirklich schon den Satz gehört: "Ich habe doch ABS und TC, kann ja nichts passieren." Das lasse ich jetzt mal unkommentiert stehen.

    Unverantwortlich! Ich werde Herrn Volker Wissing anschreiben: Er soll doch bitte alle Fahrzeuge ohne ABS (oder gerne auch mit abschaltbarem ABS) aus dem Verkehr ziehen, auch die Fahrräder und E-Bikes. Unmöglich, heutzutage noch ohne ABS am deutschen Straßenverkehr teilzunehmen. :D

    :D :D :D , na du musst es ja wissen, weil Du ja auch dabei warst als mir aufgrund eines überambitionierten ABS der Aspahlt ausging und mich danach das Kiesbett "freundlich" erwartete.


    Herrlich, wieder mal einer der meint er wisse es besser, obwohl er garnicht dabei war. :D

    Also ich habe weiterhin eher ein gespaltenes Verhältnis zu den hilfreichen "Gimmicks". Hatte bis jetzt immer den Eindruck, dass sich mein Bremsweg bei einsetzendem ABS verlängert hat.

    Mag sein, dass die neueren Maschinen ein "defensiveres" ABS bereitahlten. Die Technik bleibt ja nicht stehen. Zumindest geht meine RS660 in diese Richtung.

    Aber die älteren Motorräder die ich hatte (mit ABS) zeigten eher Schwächen im ABS-Betrieb. Ich fühle mich heute noch auf Motorrädern ohne ABS sehr wohl. Nach Jahrzenten im Sattel von Motorrädern hat man ein Gefühl dafür entwickelt, ab wann es ruscht. Meine letzten Motrrad- bzw. Moppedwegrutscher hatte ich mit 17.

    Also ich fand die "assistenzfreien Fahrzeuge" eigentlich immer besser. Elektronik die nicht dran ist kann auch nicht kaputt gehen. Zumahl ich noch Moppedfahren ohne ABS gelernt habe. Bin früher immer ohne ABS durch den Regen gekommen, ohne Sturz. Irgendwie hatte man das im Gefühl (oder im Popometer) mit dem richtig Bremsen.

    Ich war vor 2 Jahren mit meiner CBR1000RR auf der Rennstrecke und beim Ankern vor der Kurve hat mir das ABS regelmäßig den Strich versaut. Auch das Hinterrad-ABS meiner MT-09 spricht ebenfalls viel zu früh an, sodass es mich eher nervt, als vor Unfallunheil zu bewahren.

    Wegen mir müsste es diese ganzen Assitenzen garnicht geben, treiben eh nur das Gewicht in die Höhe und mein Fahrwerk kann ich mir gerne auch noch selbst manuell einstellen.