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Motorrad Foren:HondaYamahaSWMSuzuki

Yamaha MT-09 Forum

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 Betreff des Beitrags: Gabelfedern an der Tracer 900GT RN57
BeitragVerfasst: Do 21. Nov 2019, 16:13 
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Registriert: Mo 18. Nov 2019, 22:33
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Modell: RN57 GT
Name: Andreas
KM-Stand: 0
ABS: Ja
Nach dem ich mit meinem ersten Versuch bei alle Nutzern als PN gelandet bin, sorry dafür :oops:

Jetzt dann richtig...

Hallo in die Runde :greetings-wavegreen:
Ich bin stolzer Besitzer einer Tracer 900 GT aus 2018, ein echt Klasse Motorrad :P
Habe mittlerweile 13.000km drauf gespult :shifty:

Jetzt ist die Saison leider wieder rum und die Werkbank in der Garage ruft :whistle:

Ich möchte die Gabelfedern tauschen, bin mit den Originalen bereits auf voller Vorspannung angelangt.
Hatte nach 3000km Einfahrzeit das Fahrwerk kompett eingestellt, Vorspannung, Zug- & Druckstufe alles optimal und natürlich auch am Federbein entsprechend. Bin auf Werte von ~30% des Federweges vorne und ~27% hinten gekommen.
Hat bis zum Ende dieser Saision auch gereicht. Seit der Neumontage der Pirelli Angel GT2 im September habe ich das Gefühl zur Straße, speziell am Vorderrad, verloren.
Das Gefühl hatte ich allerdings auch schon beim 2´ten Satz Conti RA3 gehabt.
Nach erneuter Messung muss ich feststellen, dass die Gabelfedern noch weiter Vorgepannt werden müssen, folglich nicht möglich weil schon alles rausgeholt. Am hinteren Federbein habe ich noch ausreichend Luft zum Einstellen.

Jetzt meine Frage, hat von euch schon jemand an der RN57 die Gabelfedern getauscht und kann mir seine Erfahrungen mitteilen?
Da ich eher zur sportlichen Fraktion gehöre, tendiere ich zu linearen Federn. Hat hier jemand gute Erfahrungen mit einem bestimmten Hersteller gemacht?
Der Tausch ist für mich kein Problem.

Bevor es Beschwerden gibt :angry-cussingargument: , das Fahrwerk der GT ist absolut Klasse! und lässt sich auch einwandfrei fahren aber ich bin da eher ein empflindlicher Typ.

Mit verschiedenen Luftdrücken habe ich auch schon gearbeitet, es bringt aber nicht den Unterschied.

Danke
Andreas


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BeitragVerfasst: Do 21. Nov 2019, 17:16 
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ABS: Ja
Servus

Wieviel wiegst Du denn ? Gewicht Fahrfertig wäre mal Interessant zu wissen. Das man die Gabel komplett Vorspannen muss, halte ich jetzt für Bedenklich. :think:

Gruß

_________________
" Ich repariere selbst um zu überleben. Manche überleben nur weil sie nicht selbst reparieren."
Wilbers 640 + Prog. Federn Vorne, LED Blinker Yamaha Orig. , Kurzes Heck , Komfort Sitzbank , Mofessor Kettenöler , QS Yamaha Orig.


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BeitragVerfasst: Do 21. Nov 2019, 18:13 
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Name: Bigfoot
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ABS: Ja
Ich wette 110-120kg. Selbst ich mit ca 98kg (mit Equipment) hab an der Test-Tracer GT kaum einfedern gehabt.

Wie geschrieben, ich würde auf Öhlins/Wilbers setzen. Alternativ Hyperdingsbums (Name fällt nicht ein).

_________________
: "Hallo, ich bin Bigfoot, und fahre nur mittlere Drehzahlen."
- "Hallo Bigfoot!"


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BeitragVerfasst: Do 21. Nov 2019, 18:26 
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ABS: Ja
Das gefühl vom Vorderreifen zur Straße das jetzt schlechter ist liegt am GT2 Reifen.
Der Pirelli hat mehr Eigendämpfung, das ist vom Gefühl her als fährst du auf einem weichen Radiergummi.
Hab ich bei meinem auch gehabt noch dem Wechsel auf den GT2.
Muss man sich halt dran gewöhnen, wirst du mit härteren Dämpfer auch nicht abstellen können.

_________________
HaWe
Die Linke zum Gruß!


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BeitragVerfasst: Do 21. Nov 2019, 18:32 
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Registriert: Mo 18. Nov 2019, 22:33
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Modell: RN57 GT
Name: Andreas
KM-Stand: 0
ABS: Ja
Ich wiege komplett mit Ausrüstung 105kg.
Das der GT2 da sehr komfortabel ist hab ich auch direkt gemerkt.
Ist aber dennoch ein klasse Reifen, dem man aber blind vertrauen muss.
Aber wie schon geschrieben habe ich das Gefühl mit dem 2ten Satz CAR3 auch schon gehabt.
Mit dem ersten war noch alles super.
Meine Vermutung liegt an den eingelaufenen Federn.
Serienmäßig sind lineare verbaut, nur die Federrate ist unbekannt.
Ich würde mal tippen das ich eine Feder mit 9-10/mm benötige.


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BeitragVerfasst: Do 21. Nov 2019, 21:21 
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Modell: Tracer 900 ( RN57)
Name: Marc
KM-Stand: 24000
ABS: Ja
Hi

Also die GT hat doch sogar ein besseres Fahrwerk als die Normale Tracer. Ich fahre die Normale Tracer und hatte auch bei Extremen Anbremsen in Südtirol, keine Probleme mit der Federvorspannung.

Ich wiege auch Fahrfertig 95 Kilo.

Mich hat nur das Dämpfungsverhalten der Gabel gestört. Bei schnellen kleinen Schlägen, kaum Dämpfer Wirkung. Die Gabel ist nur noch gehüpft und der Reifen hatte dann keinen Bodenkontakt mehr.

Die Wilbers Federn konnte ich jetzt nur einmal Austesten kurz vor dem Herbst. Aber diese drei Stunden haben mir schon gezeigt, das es Absolut Richtig war, die Federn und das Öl zu Tauschen. :)

Wie ich Dir schon per PN geschrieben habe, +20 Km/h auf der Hausstrecke und ich hab die Gabel noch nicht Richtig Eingestellt zum Federbein. Zudem war es mit 6 Grad auch nicht gerade Toll zu fahren.

Also da geht bestimmt noch mehr. :dance:

Gruß

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BeitragVerfasst: Fr 22. Nov 2019, 11:41 
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KM-Stand: 21000
ABS: Ja
Bevor du in neue Federn investierst, könntest du erstmal mit verschieden langen Hülsen experimentieren um die Federn vorzuspannen.
Und zum spielen mit der Dämpfung die Größe Luftkammer verändern.

_________________
Bis später,
Peter
"You will only see me smile, when I eat up a country mile." Rory Gallagher *1948 +1995


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BeitragVerfasst: Fr 22. Nov 2019, 18:46 
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Name: Mick
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Pit hat geschrieben:
Bevor du in neue Federn investierst, könntest du erstmal mit verschieden langen Hülsen experimentieren um die Federn vorzuspannen.
Und zum spielen mit der Dämpfung die Größe Luftkammer verändern.

was aber alles nichts an der Federrate tut und jede Menge Jugend forscht beinhaltet.
Neue Federn nach Vorgabe eingebaut wären aus meiner Sicht zielführender, aber es gibt wie immer viele Wege zum Ziel.


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BeitragVerfasst: Fr 22. Nov 2019, 21:07 
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Modell: Tracer 900 GT
Name: Rene
KM-Stand: 900
ABS: Ja
Ich fahre selber eine gt aus 2019 und kann, dass Problem mit den Federn vorne schon verstehen. Ich wiege fahrfertig 95kg. Um bei der Maschine den Sack auf ein Drittel zu bekommen muste ich die Federn auch fast auf Anschlag vorspannen. Gegen das starke Eintauchen beim Anbremsen sollte die Einstellung der Zugstufe überprüft werden. Da verweise ich gerne auf den Artikel von Grauwolf.

Mit Sozius würde ich definitiv auch umrüsten, solo bin ich jetzt sehr zufrieden.

Gruß
René


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BeitragVerfasst: Fr 22. Nov 2019, 22:38 
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Modell: RN57 GT
Name: Andreas
KM-Stand: 0
ABS: Ja
Ich werde zunächst mal versuchen lineare Federn zu besorgen und mal den Umbau diesen Winter in Angriff nehmen...mal schauen.

Werde entsprechend berichten.

In jedem Falle, danke für eure Mitteilungen. :clap: :greetings-clapyellow:


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BeitragVerfasst: Sa 23. Nov 2019, 07:16 
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Modell: Tracer 900 ( RN57)
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ABS: Ja
GT Reiter hat geschrieben:
Ich fahre selber eine gt aus 2019 und kann, dass Problem mit den Federn vorne schon verstehen. Ich wiege fahrfertig 95kg. Um bei der Maschine den Sack auf ein Drittel zu bekommen muste ich die Federn auch fast auf Anschlag vorspannen. Gegen das starke Eintauchen beim Anbremsen sollte die Einstellung der Zugstufe überprüft werden. Da verweise ich gerne auf den Artikel von Grauwolf.
Gruß
René


Dann ist die Normale ohne GT aber wesentlich Härter bei den Federn. Ich hatte die Vorspannung auf 3 Ringe Sichtbar und wie schon gesagt, hatte ich selbst beim Härtesten Bremsen, Berg Runter in die Tornanten, mit Gepäck, keine Probleme.

Gruß

_________________
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BeitragVerfasst: Sa 23. Nov 2019, 07:52 
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Wohnort: Europa (Berlin/Brandenburg)
Modell: Tracer 900 GT
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ABS: Ja
Ich fahre die Vorspannung der Gabelfedern an meiner GT von Anfang an auf Maximum weil ich 110 kg wiege (bei 1,92m) und sehr oft mit Sozia unterwegs bin. Auch die Zug- und Druckstufe der Gabel habe ich jeweils um 1...2 Klicks zugedreht. Mit diesem Setting bin ich allerdings jetzt sehr zufrieden. Hinten musste ich eine progressive Feder ins Federbein einbauen, weil selbst die volle Vorspannung im Soziusbetrieb nicht ausgereicht hatte. Für mich bleibt festzuhalten, dass das Fahrwerk der GT zu sehr in Richtung Komfort ausgelegt ist. Naja und die Werksangabe für die Zuladung ist für europäische Fahrer ein echter Witz (insbesondere mit Koffern)!

_________________
Viele Grüße

Holger

Für den Spaß: Tracer 900 GT Phantom Blue
Für die Reise: KTM Superadventure 1290 S


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BeitragVerfasst: Sa 23. Nov 2019, 10:02 
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Modell: Tracer 900 GT
Name: Rene
KM-Stand: 900
ABS: Ja
Meine GT hing bei Auslieferung schon zu 50% in den Federn. Ich habe das mit max 1/3 gelernt. Weiß da jemand etwas von yamaha?Ich bin mit der Scheinwerfereinstellung nach Korrektur jetzt auch an der Grenze mehr geht nicht. Sehr seltsam.


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BeitragVerfasst: Sa 23. Nov 2019, 10:55 
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Registriert: Fr 12. Apr 2019, 20:13
Beiträge: 61
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Modell: MT 09-Fjr 1300
Name: Sebastian
KM-Stand: 6945
ABS: Ja
Tracer 900GT hat geschrieben:
Nach dem ich mit meinem ersten Versuch bei alle Nutzern als PN gelandet bin, sorry dafür :oops:

Jetzt dann richtig...

Hallo in die Runde :greetings-wavegreen:


Kein Problem , willkomen .


Tracer 900GT hat geschrieben:
Ich möchte die Gabelfedern tauschen, bin mit den Originalen bereits auf voller Vorspannung angelangt.


Da ist ein weit verbreiteter Irrglaube , das man die Federvorspannung durch drehen der Federeinstellschrauben an den Gabelholmen verändert , dem ist nicht so , es wird nur die Federbasis , also der Punkt wo die Feder die Kraft ins Fahrwerk leitet , verstellt , bzw . das Verhältnis Negativ- zu Positivfederweg und damit auch die Fahrwerksgeometrie : Beim Reindrehen ( vermeintlich "härter ") wird die Front angehoben und der Lenkkopfwinkel wird flacher - Richtung Chopper , besserer Gradeauslauf aber weniger handlich , beim Rausdrehen ( vermeintlich "weicher " ) wird die Ftont abgesenkt , der Lenkopfwinkel wird steiler -Richtung z.B. Enduro schlechterer Gradeauslauf und handlicher , dadurch kommt das Gefühl das beim Anbremsen einer Kurve , daß sie besser geht .
Kann man auch vergleichen : Wenn man auf einem Surfboard liegt und sich dem Spiel der Wellen hingibt ändert sich nichts an der Bewegung des Körpers außer der Lage egal ob man auf dem Bauch liegt oder ne Liegestütze macht .

Schlägt die Gabel irgendwann durch ? Hast du auch schon mal die Zug- bzw. Druckstufe mit verstellt ?
Bevor ich in deinem Fall die Gabelfedern tauschen würde , würde ich ersteinmal mit der Zug- und Druckstufeneinstellung " spielen " und Reifengas ( Stickstoff ) in die Reifen machen (lassen ) weil mit Reifengas gefüllte Reifen eine höhere Eigendämpfung haben .

Also wenn die Gabel nicht durchschlägt dann ist es eher eine Fehlanpassung der Dämpfung und nicht der Federung .

Ich kann zu dem Thema " Der richtige Dreh 1&2 von Keith Code " empfehlen .

_________________
Sebastian

FJR 1300 RP 13 - MT 09 RN 43


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BeitragVerfasst: Sa 23. Nov 2019, 13:06 
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Registriert: So 22. Sep 2019, 20:18
Beiträge: 13
Modell: Tracer 900 GT
Name: Rene
KM-Stand: 900
ABS: Ja
Bei Auslieferung hing meine GT bereits vorne schon zu 50% in den Federn. Hinten war alles super. Jetzt habe ich sie vorne hoch geholt und der Scheinwerfer ist an der Einstellgrenze. Also konstruktive ist das hochstellen vorne wohl nicht geplant. Das wundert mich schon sehr.


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BeitragVerfasst: Sa 23. Nov 2019, 13:18 
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Registriert: Mi 6. Jan 2016, 20:36
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Modell: Yamaha Tracer
Name: Wolle
KM-Stand: 19000
ABS: Ja
Es ist richtig, dass diese Einstellung keinen Einfluß auf die "Härte" des Fahrwerks hat.
Nichtsdestotrotz heißt das "Federvorspannung" was man da verändert.

Gruß

Wolle


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BeitragVerfasst: Sa 23. Nov 2019, 13:23 
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Registriert: Do 13. Sep 2018, 08:48
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Modell: -Tracer 900 (RN57)
Name: Andreas
KM-Stand: 13500
ABS: Ja
FJRSeb hat geschrieben:
Tracer 900GT hat geschrieben:
Nach dem ich mit meinem ersten Versuch bei alle Nutzern als PN gelandet bin, sorry dafür :oops:

Jetzt dann richtig...

Hallo in die Runde :greetings-wavegreen:


Kein Problem , willkomen .


Tracer 900GT hat geschrieben:
Ich möchte die Gabelfedern tauschen, bin mit den Originalen bereits auf voller Vorspannung angelangt.


Da ist ein weit verbreiteter Irrglaube , das man die Federvorspannung durch drehen der Federeinstellschrauben an den Gabelholmen verändert , dem ist nicht so , es wird nur die Federbasis , also der Punkt wo die Feder die Kraft ins Fahrwerk leitet , verstellt , bzw . das Verhältnis Negativ- zu Positivfederweg und damit auch die Fahrwerksgeometrie : Beim Reindrehen ( vermeintlich "härter ") wird die Front angehoben und der Lenkkopfwinkel wird flacher - Richtung Chopper , besserer Gradeauslauf aber weniger handlich , beim Rausdrehen ( vermeintlich "weicher " ) wird die Ftont abgesenkt , der Lenkopfwinkel wird steiler -Richtung z.B. Enduro schlechterer Gradeauslauf und handlicher , dadurch kommt das Gefühl das beim Anbremsen einer Kurve , daß sie besser geht .
Kann man auch vergleichen : Wenn man auf einem Surfboard liegt und sich dem Spiel der Wellen hingibt ändert sich nichts an der Bewegung des Körpers außer der Lage egal ob man auf dem Bauch liegt oder ne Liegestütze macht .

Schlägt die Gabel irgendwann durch ? Hast du auch schon mal die Zug- bzw. Druckstufe mit verstellt ?
Bevor ich in deinem Fall die Gabelfedern tauschen würde , würde ich ersteinmal mit der Zug- und Druckstufeneinstellung " spielen " und Reifengas ( Stickstoff ) in die Reifen machen (lassen ) weil mit Reifengas gefüllte Reifen eine höhere Eigendämpfung haben .

Also wenn die Gabel nicht durchschlägt dann ist es eher eine Fehlanpassung der Dämpfung und nicht der Federung .

Ich kann zu dem Thema " Der richtige Dreh 1&2 von Keith Code " empfehlen .


Schön und knackig kurz beschrieben :clap:
Ich glaube die wenigsten Motorradfahrer haben sich mal ernsthaft mit dem Thema auseinandergesetzt oder ihr Moped fahrwerksseitig vernünftig eingestellt. Die meisten lassen alkes wie beim Kauf und das ist oft genug totaler Murks.

_________________
Grüße aus dem Osnabrücker Land

Andreas
MTX80, CB400T, GPZ500S, XJ750, BANDIT 600S,
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BeitragVerfasst: Sa 23. Nov 2019, 13:40 
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Bomibaer hat geschrieben:

Schön und knackig kurz beschrieben :clap:
Ich glaube die wenigsten Motorradfahrer haben sich mal ernsthaft mit dem Thema auseinandergesetzt oder ihr Moped fahrwerksseitig vernünftig eingestellt. Die meisten lassen alkes wie beim Kauf und das ist oft genug totaler Murks.


So ist es. Einfach mal ein paar Einstellungen machen und fahren. Keine Angst haben, das man etwas verstellt, wo man nicht mehr zurück gestellt bekommt. Das Originale Setting ist fast immer mist.

Hatte auch mein AHA Erlebnis. ;)

Gruß

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BeitragVerfasst: Sa 23. Nov 2019, 15:43 
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FJRSeb hat geschrieben:

...) weil mit Reifengas gefüllte Reifen eine höhere Eigendämpfung haben .

... .


Das halte ich für eine moderne Legende. Soweit ich weiß wird da Stickstoff verfüllt. Normale Luft hat einen Anteil von 70 % Stickstoff. Ob die 30 % anderer Gase da so großen Einfluß auf die Eigendämpfung haben würde mich überraschen.

_________________
Ich kann gut Mitmenschen umgehen.


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BeitragVerfasst: Sa 23. Nov 2019, 22:08 
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Name: Sebastian
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stoppelhopser hat geschrieben:

Das halte ich für eine moderne Legende. Soweit ich weiß wird da Stickstoff verfüllt. Normale Luft hat einen Anteil von 70 % Stickstoff. Ob die 30 % anderer Gase da so großen Einfluß auf die Eigendämpfung haben würde mich überraschen.


Deiner Äußerung entnehme ich das du noch nie Reifengas / Stickstoff in deinen Reifen hattest , da würde ich dir empfehlen das du beim nächsten Reifenwechsel ein Rad mit normaler Luft befüllen läßt , dieses dann aus einer definierten Höhe auf die Lauffläche fallen läßt und anschließend die Luft durch Reifengas ersetzten läßt und den Test wiederholst , dabei wirst du feststellen das das mit Reifengas gefüllte Rad wesentlich weniger hüpft und schneller zur Ruhe kommt wie das luftgefüllte . Und das es sich bei Reifengas um Stickstoff handelt habe ich ja bereits geschrieben .

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Sebastian

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