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Yamaha MT-09 Forum

mt09.de
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BeitragVerfasst: Do 20. Apr 2017, 09:55 
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Ich habe mir das Video auch angeschaut (Danke erst mal an Mike) und darin wurde eigentlich alles wichtige dargelegt. Wenn man sich dieses genauer anschaut und dazu MT-Mike seine Ausführung richtig durchliest, wird man feststellen dass Mike da recht hat.
Ich habe in meinem Bekanntenkreis einen KFZ Sachverständigen und er sagte teilweise das gleiche wie der Herr im Video. Auch wurde im Video erklärt, dass dies auch ein Komplexes Thema ist grad wenn es um die Haftung geht.

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LG Sandra


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BeitragVerfasst: Do 20. Apr 2017, 10:25 
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Also für mich gibt es hier einfach keine klare Linie.
Selbst auf der Homepage von Yamaha gibt es unterschiedliche Aussagen.
1.Keinerlei Reifenbindung innerhalbder Abmessungen.
https://www.yamaha-motor-service.de/fre ... 170328.pdf

2. Bedienungsanleitung der Tracer Kapitel 6-18.
Zitat: Ausschließlich die nachfolgenden Reifen sind nach zahlreichen Tests von Yamhaa freigegeben worden....... Dunlop D 222 usw.....
https://cdn.yamaha-motor.eu/owner-manua ... 199GGG.PDF


Gilt die Bedienungsanleitung auch für alle deutschsprachigen Länder und haben dann auf einmal alle Länder eine Reifenbindung?

Auf der Homepage von Yamaha gibt es keinerlei Freigaben für die MT 09, noch für die Tracer (Stand 2016)
https://www.yamaha-motor.eu/de/services ... index.aspx

Heißt das jetzt wir dürfen alles fahren!?

Außer in der Bedienungsanleitung finden ich sonst nirgendwo eine "Reifenbindung".
Muß ich als theoretischer Gebrauchtkäufer eine Bedienungsanleitung besitzen, oder danach handeln???


Man kann natürlich hier endlos diskutieren, evtl. sogar ob das nach EU- Recht überhaupt zulässig ist Reifenfreigaben länderabhängig zu machen.
Fährt ein Östereicher mit einem Reifen ohne "Freigabe" in Deutschland und ist einen Unfal verwickelt, was passiert dann???
Fährt ein Deutscher mit einem Reifen ohne "Freigabe" in Österreich und ist einen Unfal verwickelt, was passiert dann???


Alles Spekulation! Hier fehlt ein Grundsatzurteil! :D

Ich verlasse mich in erster Linie auf die einschlägigen Reifentests, in 2ter Linie auf meinen Reifenhändler ( der mir auch sagte dass der Roadtec 01 nicht freigegeben war als ich ihn montierte) und zu guter Letzt auf mein Feeling was den Reifen angeht. Und falls ich mich mal mit einem Reifen unwohl fühle dann schmeiße ich ihn wieder runter, egal ob abgefahren oder nicht, denn ich fahre zum Spaß Motorrad.

Also soll doch jeder machen wie er will!
Ich sehe in einem Forum auch keine rechtsverbindliche Auskunft! Wer sich absichern will kann ja einen Anwalt beauftragen..... ich fahre derweil Motorrad mit den Reifen die ich für gut halte und wenn sie dann noch getestet und freigegeben sind....umso besser!!

In diesem Sinne

immer guten Grip!

Lg HIRU

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BeitragVerfasst: Do 20. Apr 2017, 10:32 
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HIRU hat geschrieben:
Also soll doch jeder machen wie er will!
Ich sehe in einem Forum auch keine rechtsverbindliche Auskunft! Wer sich absichern will kann ja einen Anwalt beauftragen..... ich fahre derweil Motorrad mit den Reifen die ich für gut halte und wenn sie dann noch getestet und freigegeben sind....umso besser!!


Wenn du dir das Video angeschaut hättest, wirst du nun wissen dass dies ein Komplexes Thema ist.
Sicher darf jeder machen wie er/sie will. Nur wenn eine Reifenfreigabe für ein Modell nicht/oder noch nicht gibt dann sollte man diesen Reifen erst mal weg lassen.

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LG Sandra


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BeitragVerfasst: Do 20. Apr 2017, 11:19 
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Hallo Sandra,

ein Video ist genauso wenig rechtsverbindlich wie ein Forenbeitrag!

Eins ist klar und das ohne Zweifel! Eine Reifenbindung besteht nur dann, wenn Sie in de Fahrzeugpapieren eingetragen ist! (Mit Fabrikat, Größe und Typ)

Alles andere sind Empfehlungen und nicht rechtsverbindlich!
Auch das IFZ gibt empfiehlt Reifen mit einer Unbedenklichkeitsbescheinigung (Freigabe), aber nur damit man mit einem Reifen keine negativen Erfahrungen macht!
Jemand in die Haftung zu nehmen, der auf einem Motorrad ohne eingetragene Reifenbindung einen Reifen gemäß Spezifikation fährt, halte ich für unmöglich! Das sind für mich alternative Fakten!

Der Text des IFZ schildert das ganze recht eindeutig.
Die Freigabe ist defintiv der Gürtel zum Hosenträger!

https://ifz.de/wordpress/wp-content/upl ... 082015.pdf

LG HIRU

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BeitragVerfasst: Do 20. Apr 2017, 11:22 
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Mir persönlich ging es in dem Video explizit um "Freigaben" ;)
Nicht um Reifenbindung.

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LG Sandra


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BeitragVerfasst: Do 20. Apr 2017, 12:24 
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Hallo Sandra,

ich denke wir meinen das Selbe.

Wichtig ist ja auch nur das bei seiner Reifenwahl frei ist und (rein rechtlich) keine Freigabe bei unseren Motorrädern braucht!
Holt man sich einen Reifen mit Freigabe, dann weiß man zumindest das er getestet wurde und für gut befunden wurde!
Das war´s dann auch für mich zu diesem Thema!
LG Hiru

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BeitragVerfasst: Do 20. Apr 2017, 12:56 
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Inhalt gelöscht weg. pers. Diskreditierung, Verleumdung

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Grüßla Volker

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BeitragVerfasst: Do 20. Apr 2017, 15:48 
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Sandra hat geschrieben:
Ich habe mir das Video auch angeschaut (Danke erst mal an Mike) und darin wurde eigentlich alles wichtige dargelegt. Wenn man sich dieses genauer anschaut und dazu MT-Mike seine Ausführung richtig durchliest, wird man feststellen dass Mike da recht hat.
Ich habe in meinem Bekanntenkreis einen KFZ Sachverständigen und er sagte teilweise das gleiche wie der Herr im Video. Auch wurde im Video erklärt, dass dies auch ein Komplexes Thema ist grad wenn es um die Haftung geht.

Ich spare mir jetzt zu schreiben „Wenn du das Video angesehen hättest …“

Ich finde es geht auch nicht um Recht haben (nicht einmal die Anwaltskanzleien die sich mit dem Thema beschäftigen können sagen wer hier Recht hat …), sondern um den Austausch von Ansichten und Einschätzungen zum Thema.

Und aus dem was im Video gesagt wird, ziehen verschiedene Menschen anscheinend unterschiedliche Schlussfolgerungen.

Der Fall im Video geht doch davon aus, dass jemand für sein Modell nicht funktionierende Reifen aufgezogen hat und ein Gutachter nach dem Unfall zu eben diesem Schluss kommt und dann alle versuchen könnten die Verantwortlichkeit rumzuschieben. Über den rechtlichen Ausgang einer solchen fiktiven Lage wird von allen Beteiligten lediglich … nichts gesagt, bzw. nur, dass man nicht 100%ig sicher sein kann, dass es vor Gericht easy wird.

Passkiller hat geschrieben:
… Wobei es genau genommen keine einzige UNBEDENKLICHKEITSBESCHEINIGUNG für die MT gibt. Es sind alles EMPFEHLUNGEN …

Das ist mir auch vorhin beim Lesen eines anderen Threads gekommen. Es werden heutzutage meistens lediglich Empfehlungen ausgegeben, weil der Begriff „Unbedenklichkeitsbescheinigung“ wahrscheinlich rechtlich zu riskant ist.

Ich kann mir gut vorstellen, dass in Zukunft auch diese Empfehlungen verschwinden werden, da sich die Hersteller im Endeffekt ja nur damit schaden, weil:

1. Sie können nicht für jedes Modell testen und können ihre Produkte so nicht an verunsicherte potentielle Kunden absetzen.
2. Sie gehen immer ein Risiko ein, dass irgendwann einmal jemand vor Gericht auf eine bestehende Empfehlung verweist, ein Gutachter jedoch der Meinung ist, dass der Reifen eben nicht gut mit dem Motorrad harmoniert. Also gleiche Situation wie in dem fiktiven Fall von Mopedreifend.de – nur wird´s dann brenzlig für den Reifenhersteller.


Mein Fazit für mich bis jetzt:

Wenn ich einen Reifen ohne Empfehlung aufziehe, achte ich darauf ob der auch mit meinem Motorrad funktioniert. Tut er das, so gehe ich davon aus, dass ein Gutachter nach einem (hoffentlich nicht eintretenden) Unfall das bestätigen wird – sofern einer von der Versicherung oder Staatsanwaltschaft hinzugezogen werden sollte.

Wenn der Reifen mit meiner Maschine nicht funktioniert – und das müsste sich schon sehr deutlich zeigen – kommt er wieder runter und ich setze mich mit dem Hersteller in Verbindung.

Grüße, Jan

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Mein Hintern saß 27.000 Kilometer auf einer 2014er MT-09.
Seit 2016 nimmt er auf einer MT-10 Platz.


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BeitragVerfasst: Do 20. Apr 2017, 18:31 
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Was soll man denn falsch machen?! Jedes Mopped hat 2 Reifen, die drehen sich alle beim Fahren in die gleiche Richtung. Wenn man den Lenker nach rechts bewegt, fährt das Mopped mit allen Reifen nach rechts, das gleiche links rum.
Es gibt auch nicht gerade so viele Hersteller von Fahrwerken, also was sollte da so speziell bei den Moppeds sein, dass nur 2 bestimmte Reifen ein paar erlesener Hersteller an der Karre funktionieren sollen und man mit allen anderen auf die Fresse fliegt!?

Hier gibt es mehrere Reifen threads, jeder hat seinen Lieblingsreifen und erzählt was anderes und schwört auf den Hersteller, den er natürlich niemals wechselt und so keine Erfahrungen mit anderen reifen sammeln konnte. Selbst mit "Freigaben" fällt einem die Wahl nicht leicht und man kann in die Sch... greifen.

Dann schaut man eben mal in die aktuellen Testberichte großer Moppedzeitungen und sucht sich das passende aus je nach Vorlieben wie Nasshaftung, Laufleistung oder maximale Trockenhaftung...
Was die mal vor 20 Jahren in die Papiere eingetragen haben muss heute nicht mehr das Beste sein und wenn die Reifen dann auch schon die 20 Jahre drauf waren und sich sämtliche Weichmacher verflüchtigt haben, wird es sowieso Zeit für was neues :lol:

Langsam wird mir das hier zu blöd. :roll:

Es zählen die AMTLICHEN Zulassungsdokumente, da schaut jeder Prüfer, Sachverständige und Polizist rein! Da fängt keiner von denen an im Netzt nach Videos von irgendwelchen selbsternannten Verschwörungstheoretikern zu suchen und sich deren abstruse Schlußfolgerungen anszusehen oder nach der Bedienungsanleitung zu fragen.


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BeitragVerfasst: Do 20. Apr 2017, 19:07 
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So ähnlich sehe ich das auch.

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BeitragVerfasst: Do 20. Apr 2017, 19:23 
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Hallo,

Ihr ( und meine Gattin tessa ) habts ja richtig gut ohne Reifenbindung.
Meine Kawa ZRX 1200R von 2005 hat bindend alte Bridgestones eingetragen.
Jetzt möchte ich Roadtec01 draufmachen und Metzeler hat auch eine Unbedenklichkeitsbescheinigung ( keine "Empfehlung" ). Jedoch steht unten, daß die U. nur für Fahrzeuge in absolut serienmäßigem typgenehmigten Zustand gilt.
Ich habe einen anderen Lenker drauf, mit ABE für die Kawa. Also ist sie nicht mehr serienmäßig, also gilt die U. nicht mehr ??

Andreas


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BeitragVerfasst: Do 20. Apr 2017, 19:42 
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Richtig. Ich persönlich würde es aber trotzdem drauf ankommen lassen. Alles ist besser als Bridgestonereifen dieser Zeit... Vielleicht habt ihr ja sogar noch den Originallenker zum Testweisen zurückrüsten?!

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BeitragVerfasst: Do 20. Apr 2017, 20:07 
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katzenauge hat geschrieben:
Die ganze leidige Diskussion könnten wir uns sparen, wenn alle mal ganz sachlich unterscheiden würden, zwischen der Straßenverkehrs-Zulassungsordnung (auf die sich die Fahrzeughersteller berufen und an der auch Polizei und TÜV nicht vorbei kommen) und der Haftung.

Die Haftungsfrage ist risikobehaftet, die rechtliche Zulässigkeit bezweifelt niemand. Dann ist das alles einfach nur eine Frage des Risikos, das ich entweder bereit bin einzugehen - oder auch nicht. Ich eben nicht.

Für die Versicherungs wird's besonders interessant, wenn sie im Falle eines Falles auch noch für (Personen-)Schäden Dritter aufkommen müssten. Dann findet sich immer ein Grund nicht zu zahlen und ich will ihnen diesen Grund nicht freihaus liefern. Bin ich halt 'ne Mimi.

Davon abgesehen gibt es auch manchmal ganz sachliche Gründe dafür, dass ein Reifen nicht die Unbedenklichkeitsbescheinigung des Herstellers erhält. Die testen ja schließlich und wären in der Haftung, würden sie einen Reifen absegnen, der in Kombination mit dem Fahrzeug nachgewiesenermaßen Probleme verursachen kann. Aber das mit dem Nachweis ist halt immer so 'ne Sache. So oder so...

Grüße,
Andreas

Danke Andreas,
Du bist einer der Wenigen, die es begriffen haben um was es hier geht. :clap:
Reifenbindung vom Gesetz her: nicht mehr bindend.
Reifenfreigaben vom Hersteller auf getesteten Motorrädern: empfohlen
Haftung bei Personenschaden ohne die Reifenfreigaben="Grauzone"..d.h. es kann nicht zu 100% ausgeschlossen werden, dass der Halter- mit in die Verantwortung gezogen werden kann.

(vieleicht treffen "WIR" uns hier jetzt irgendwie..!?)

Bernd1234 hat geschrieben:
Langsam wird mir das hier zu blöd. :roll:

niemand zwingt dich in diesem Forum etwas zu lesen oder zu texten!
Gerne darfst du das aber in einem Motorrad-Forum, was du lt. Profilangabe fährst, machen:
http://mt10-forum.de/viewforum.php?f=29

ich möchte Euch bitten, hier sachlich zu bleiben und nicht persönlich zu werden.
Ansonsten mache ich diesen Thread dicht.
:naughty:

Danke

LG Mike

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„Behandle andere so, wie du von ihnen behandelt werden willst.“
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BeitragVerfasst: Do 20. Apr 2017, 20:11 
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Ja habe ich, aber der taugt mir nicht.
Bisjetzt hatte ich eine Anzahl anderer Reifen, immer mit U., und vertraute darauf, daß das haftungstechnisch in Ordnung wäre. Metzeler kann natürlich sagen, tut uns leid, Herr Andreas, wir haben die ZRX in Original getestet, und niemand kann von uns verlangen, sämtliche ABE-Varianten durchzutesten, deshalb gilt unsere U. nur für serienmäßig.
Rausche ich jetzt in die Radlergruppe, kann meine Haftpflicht buchstabengemäß sagen, Oh Herr Andreas, keine U., die Haftung liegt leider bei Ihnen und Ihrem Girokonto..
Oder zahlen die doch ?

Andreas


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BeitragVerfasst: Do 20. Apr 2017, 20:17 
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eigentlich steht das "serienmässig" auch für mein Motorrad . Weil,wie du sagst,die können nicht alle VArianten durchspielen. Ich hab aber ein anderes Federbein/gabelfedern drinne. :think:
Dir bleibt noch die Möglichkeit die Reifenbindung austragen zu lassen. Beim TÜV...
Welcher Reifen ist den eigentlich drauf auf der ZRX?

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BeitragVerfasst: Do 20. Apr 2017, 20:29 
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Andere Gabelfedern habe ich auch, und Wilbers, beides mit U.
Reifen zZ. RA2evo, mit U.
Im ZRX-Forum geht die Zahl der TÜVVER, die die Reifenbindung austragen, gegen Null. Kein Wunder, weil die damit wiederum auch in der Haftung wären.

Andreas


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BeitragVerfasst: Do 20. Apr 2017, 20:56 
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Ich hab mir gestern mal die "Mühe" gemacht auf YouTube nach einer Sendung über Versicherungsgesellschaften zu suchen, die vor etwa einem Jahr ausgestrahlt wurde. Leider habe ich die Sendung, die mich damals wirklich völlig fassungslos gemacht hat, nicht finden können. Was ich gefunden habe ist das hier:
https://youtu.be/W_k_XcEzXsw
Hab ich ehrlich gesagt auch nur zur Hälfte anschaut, weil zwar die geschilderten Machenschaften die gleichen waren, aber die Fälle - so schlimm sie auch sind - weniger aktuell und relevant.

Aber auch wenn der andere Beitrag vielleicht noch besser recherchiert war, so lohnt sich das Anschauen trotzdem. Mag jeder damit​ umgehen wie er will. Mir scheint das durchaus glaubhaft, weil es abgesehen von den Beispielen ein Prinzip erkennen lässt. Und das reicht von dem (schon fast grundsätzlichen) Ablehnen von Leistungsansprüchen, bis hin zur Einflussnahme auf Sachverständige, Gutachter und Richter. So jedenfalls, wenn man der Recherche Glauben schenken mag. Was, wie gesagt, jeder halten kann wie er will.

Grüße,
Andreas


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BeitragVerfasst: Do 20. Apr 2017, 21:01 
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Extra für dich Andreas hab ich mir mal die Mühe gemacht und mir beide Freigebaben (MT09 und ZRX1200) angeschaut. Bei beiden steht dass das FAhrzeug im Serienzustand sein muss. Und das hat wohl kaum jemand. Der einzige Unterschied ist der dass du die Unbedenklichkeitsbescheinigung mit dabei haben musst! Ich kann sie dabeihaben. Also,für mein Veständniss spricht nichts dagegen dass du den Reifen fahren kannst.

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BeitragVerfasst: Fr 21. Apr 2017, 07:19 
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Für die Hersteller ist es ein nicht ganz unerheblicher Kostenfaktor sein ganzes Produktporfolie an allen bisher prodzierten, allen aktuellen und zukunftigen Motorrädern zu testen nur damit DEUTSCHE Kunden ihren Gewissensberuhigungsschein haben, den man überall auf der ganzen weiten Welt NICHT benötigt!!!!

Habt ihr die "Empfehlungen" denn auf den Reifenherstellerhompages mal in englisch oder anderen Sprachen gesehen :lol: :lol: :lol: :lol:

Oder ist es in anderen Ländern ungefährlicher Motorrad zu fahren, sind die da technisch in ihrer Leistung oder Höchstgeschwindigkeit begrenzt, haben die Motoräder dort andere Fahreigenschaften?!

So eine Diskussion kann es natürlich nur in Deutschland geben :oops:

Für jedes Plastikteil braucht man hier eine ABE sogar für Sitzbankabdeckungen aus Plaste. Dagegen darf jeder Hobbybastler sich einen Gepäckträger dranschrauben mit 60Liter Alukoffern ohne Abnahme, die natürlich durch ungleiche Beladung, schlechter Befestigung oder Windwiderstand keinen Einfluß auf die Fahreigenschaften haben können :lol:


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BeitragVerfasst: Fr 21. Apr 2017, 07:30 
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Ich denke, das Thema mit dem möglichen fehlenden Versicherungsschutz wird hier schon ein bischen herbeigeredet. Versicherungen können nur bei grober Fahrlässigkeit von ihrer Leistungspflicht zurücktreten. Und auch nur die Kaskoversicherungen, die Haftpflicht zahlt den Fremdschaden auch bei grober Fahrlässigkeit.

Also, es geht hier eigentlich nur darum, daß jemand Vollkasko hat und die Einrege der groben Fahlässigkeit nicht ausgeschlossen wurde, was bei vielen Versicherungen durchaus möglich ist.

Grob fahrlässig handelt, wer sich im Verkehr so verhält, daß jedem klar ist, daß es falsch ist. Schon die Tatsache, daß das Thema überall im Netz kontrovers diskutiert wird, spricht gegen den Vorwurf der groben Fahrlässigkeit. Und wenn ich mich auf die Aussagen vom Hersteller nicht verlassen kann "bei Seriendimensionen keine Reifenbindung", worauf denn dann.

Hat man in den letzten 10 Jahren von einem einzigen Fall gehört, daß eine Versicherung Schwierigkeiten wegen fehlender Unbedenklichkeitsbescheinigung der Bereifung gemacht hat, oder auch dies nur überprüft hat? Ich denke, denn das so wäre, hätte das Spuren im Netz hinterlassen.

Ob ich vollkasko habe? Natürlich nicht. No risk, no fun.


Zuletzt geändert von Sandra am Fr 21. Apr 2017, 16:55, insgesamt 1-mal geändert.

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